9. Januar 2015, 10:30

Beraterregister: Erste Verwarnungen durch die Bafin

Seit der Einführung des Mitarbeiter- und Beschwerderegisters bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) haben Banken und Finanzdienstleister über 17.000 Beschwerden gemeldet. Verwarnungen hat die Bafin bereits ausgesprochen, Sanktionen wurden nicht ergriffen.

Beraterregister: 6.050 Beschwerden in 2014

Dominika Kula, Bafin-Pressereferentin: “Die Ausgestaltung der Vertriebsvorgaben war geeignet, beim Vertrieb von Finanzinstrumenten Kundeninteressen zu beeinträchtigen.”

Die Bafin hatte am 1. November 2012 das Mitarbeiter- und Beschwerderegister eingerichtet, in dem die Daten von Anlageberatern sowie Compliance- und Vertriebsbeauftragten erfasst werden. Nach Angaben der Bafin, waren zum 31. Dezember 2014 156.450 Anlageberater und 26.181 Vertriebsbeauftragte im Mitarbeiter- und Beschwerderegister erfasst (30. Juni 2014: 158.409 Anlageberater, 26.104 Vertriebsbeauftragte). Einige Mitarbeiter sind laut Bafin in der Anlageberatung und zugleich als Vertriebsbeauftragte tätig.

 Rund 17.000 Beschwerden

Von der Einführung des Mitarbeiter- und Beschwerderegisters bis zum 31. Dezember 2014 haben Banken und Finanzdienstleister 17.381 Beschwerden an die Bafin gemeldet (Privat- und Auslandsbanken: 7.478 Beschwerden; Sparkassen und Landesbanken: 5.621; Genossenschaftsbanken: 4.056 und Finanzdienstleistungsinstitute: 226).

Wie die Aufsichtsbehörde mitteilt wurden insgesamt im Jahr 2014 insgesamt 6.050 Beschwerden gemeldet (Privat- und Auslandsbanken: 2.382 Beschwerden; Sparkassen und Landesbanken: 2.003; Genossenschaftsbanken: 1.528 und Finanzdienstleistungsinstitute: 137). Der Großteil der Beschwerden (4.234) im letzten Jahr ging im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni bei der Bafin ein.

 

Seite zwei: Erste Verwarnungen, aber bisher keine Sanktionen

Weiter lesen: 1 2


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Berater


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 07/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Income-Fonds  – Mr. Dax im Fonds-Gespräch – PKV - Ferienimmobilien - Recruiting

Ab dem 16. Juni im Handel.

Cash. 06/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Aktiv versus passiv  –Versicherungen für Immobilien –Luftfahrtmarkt – Marktreport Anlageimmobilien

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

Rekordplus bei Rente: “Eine schöne Momentaufnahme, mehr leider nicht”

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht die bevorstehende größte Rentenerhöhung seit Jahren als guten Ausgangspunkt einer künftigen Rentenreform. Grüne, Linke und Gewerkschaften fordern umfassende Veränderungen in der Rentenpolitik.

mehr ...

Immobilien

DTI Süd: Stuttgarter Immobilienpreise wachsen weiter

Die Preise für Wohnimmobilien haben sich im Süden der Republik im ersten Quartal 2016 laut dem aktuellen Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) recht unterschiedlich entwickelt. In Frankfurt und München blieben die Haus-Preise fast unverändert, in Stuttgart stiegen sie deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Schroders Gold-Fonds jetzt auch im UCITS-Mantel

Schroders gibt die Auflegung seines Fonds  Schroder ISF Global Gold bekannt. Der Gold-Fonds bestand seit Juli 2008 unter dem Namen Schroder Alternative Solutions Gold and Precious Metals und ist nun als Schroder ISF Global Gold im UCITS-Mantel erwerbbar.

mehr ...

Berater

Finanzberatung: “Für mich war sehr schnell klar, dass ich an die ‘Front’ will”

Eine neue Generation erhält Einzug in die Finanzberatung. Cash. sprach mit Eva Lienkamp, seit knapp fünf Jahren Finanzberaterin bei Swiss Life Select in Lienen, über die Anfänge ihrer Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche.

mehr ...

Sachwertanlagen

Gabriel will Windstrom für griechische Inseln

Sonne, Meer und Dieselduft: Griechenland-Urlauber würden auf Letzteres sicher gern verzichten. Nun wollen deutsche Firmen dabei helfen, dass viele griechische Inseln in Sachen Stromerzeugung grün werden. 

mehr ...

Recht

WIKR wirft weiterhin Fragen auf

Die am 21. März 2016 in Kraft getretene EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) wurde sehr spät von der deutschen Legislative umgesetzt. Seit Kurzem steht nun fest, welche Behörde in welchem Bundesland für die Erteilung der Gewerbeerlaubnis nach §34i GewO zuständig ist. Weiterhin undurchsichtig, bleibt der Nachweis der Beratungstätigkeit “Alte Hasen”.

mehr ...