Anzeige
28. Oktober 2015, 13:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Niedrige Zinsen bereiten Sparern Sorgen

Rund ein Drittel der Deutschen versetzt die gegenwärtige Geldpolitik in Unruhe, so eine aktuelle Erhebung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).

Sparen in Niedrige Zinsen bereiten Sparern Sorgen

Sparer haben in Zeiten des Niedrigzinses ein schlechtes Los.

Laut der DSGV-Studie “Vermögensbarometer 2015” bereitet die Entwicklung des Leitzinses 38 Prozent der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 2.500 Euro Probleme. “Die Menschen machen sich Sorgen, dass bewährte Formen der Geldanlage kaum noch etwas zum Aufbau des eigenen Vermögens beitragen”, sagt Georg Fahrenschon, Präsident des DSGV.

Mittelschicht hat Probleme bei der Kapitalanlage

Es sei deutlich erkennbar, dass die Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsphase immer weitere Bevölkerungsgruppen erreichen. Mittlerweile seien auch Haushalte der mittleren Einkommensklasse immer weniger in der Lage, ihr Kapital gewinnbringend anzulegen.

Die beliebtesten Vorsorgemaßnahmen in dieser Gruppe sind laut der Studie Lebensversicherungen (58 Prozent), Sparbücher (55 Prozent) und Rentenversicherungen (53 Prozent).

Nur gut jeder Fünfte mit mittlerem Einkommen hält Aktien und Investmentfonds demnach für geeignet, um ein eigenes Vermögen aufzubauen. Lediglich 28 Prozent nutzen laut DSGV diese Anlageform für ihre Altersvorsorge.

Foto: Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Ost/West-Renten: SPD deutet Kompromissbereitschaft an

Im Streit über die Finanzierung der Ost/West-Renteneinheit ist die SPD offenbar zu Zugeständnissen bereit. “Unsere Forderung ist klar: Wir wollen, dass die Ost-West-Angleichung aus Steuermitteln finanziert wird”, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der “Frankfurter Rundschau” (Samstag).

mehr ...

Immobilien

Bauwirtschaft rechnet mit anhaltendem Boom

Die Bauwirtschaft rechnet für 2016 mit einem Plus von fünf Prozent und geht davon aus, dass 2017 ähnlich gut verläuft. Haupttreiber der Entwicklung seien der Straßen- und Wohnungsbau.

mehr ...

Investmentfonds

Unicredit will Pioneer verkaufen

Der Ausgang des Referendums in Italien setzt die dortigen Geldhäuser massiv unter Druck. Jetzt will sich der Marktführer Unicredit von weiterem Tafelsilber trennen.

mehr ...

Berater

Vollmachtsvermutung: Hoher Prüfungsaufwand für Berater

Laut eines aktuellen Gesetzesentwurfes sollen Ehegatten und eingetragene Lebenspartner in Notfällen einander automatisch vertreten dürfen. In seiner derzeitigen Fassung besteht allerdings die Gefahr, dass die Missbrauchsanfälligkeit dieser Regelung hoch ist.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Sachwertanlagen

Schifffahrt: Krise, Krise und kein Ende

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den Konkurrenten Maersk markiert einen weiteren Höhepunkt der Schifffahrtskrise. Doch was haben AIF aus anderen Branchen damit zu tun? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

IDD: Der Tod der Honorarvereinbarung für Versicherungsmakler

Aktuell erfreuen sich Honorarvereinbarungen – zum Beispiel bei der Vermittlung von Nettotarifen – und Servicepauschalen einer großen Beliebtheit unter Versicherungsvermittlern. Hiermit könnte jedoch bald Schluss sein – jedenfalls wenn es nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums geht.

mehr ...