9. Juni 2015, 08:15
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Family Offices versus Vermögens-Verwaltung: Zurück zum Ursprung

Der Verband unabhängiger Family Offices e.V. (Vufo), gegründet im Oktober 2014, soll die Kultur eines interessenkonfliktfreien Family Offices fördern und schützen. Ziel des Verbands, der sehr strenge Aufnahmekriterien vorschreibt, ist eine klare Abgrenzung zur klassischen Vermögensverwaltung oder provisionsverbundenen Vermittlung.

Vermögensverwaltung

Die Vufo-Mitgliedschaft sollte nach dem Willen des Verbands nur einem kleinen Kreis von Family Offices zugänglich sein.

Das Fehlen einer verbindlichen Definition in Deutschland habe zur Entwicklung eines undifferenzierten Anbietermarktes geführt. So seien Ausprägungen entstanden, die nach Ansicht des Verbands im Gegensatz zur Ursprungsidee eines Family Office als ausschließlicher Vertreter der Interessen der Familie beziehungsweise des Vermögensinhabers stehen.

“Ethische Grundregeln festlegen

“In einem Markt, in der die Bezeichnung ,Family Office‘ zunehmend inflationär verwendet wird, wollen wir ethische Grundregeln und Qualitätsstandards festlegen sowie Transparenz über Angebotsstrukturen schaffen”, erläutert Vufo-Vorstandsvorsitzender Christoph Weber.

Die strengen Kriterien, die der Verband an Family Offices anlegt, zeigt sich am Anforderungsprofil für potenzielle Mitglieder. “Es ist uns jedes Single Family Office willkommen sowie jedes Multi Family Office, das bankenunabhängig ist und hinsichtlich seines Geschäftsbetriebs interessenkonfliktfrei agiert”, so Weber, der selbst geschäftsführender Gesellschafter des Düsseldorfer Family Office WSH Deutsche Vermögentreuhand ist.

Zurück zum Ursprung

Der Vufo sei geprägt von der Ursprungsidee eines Single Family Office, in welchem es für das Unternehmen ausgeschlossen ist, sich von anderen vergüten zu lassen als von den betreuten Familien.

“Das Angebot einer klassischen Vermögensverwaltung oder provisionsverbundener Vermittlung von Anlageprodukten ist nicht kompatibel mit unseren Vorstellungen vom Family Office”, sagt der Vufo-Vorstandsvorsitzende.

Seite zwei: Eigenständigkeit und Unabhängigkeit

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