Anzeige
11. Februar 2016, 09:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cyber-Attacken: Datenschutzverletzungen in den Griff bekommen

Cyber-Attacken auf Unternehmen machen immer wieder große Schlagzeilen. Für Hacker kann es äußerst profitabel sein, sensibler Daten habhaft zu werden. Am häufigsten werden dabei Finanzdienstleister ins Visier genommen, denn hier sind die Chancen auf finanziellen Gewinn am höchsten.

Gastbeitrag von Brookes Taney, Data Breach Solutions, Epiq Systems

Cyber-Attacke

Finanzdienstleister können als Folge erfolgreicher Cyber-Attacken mit Klagen, behördlichen Bußgeldern und infolgedessen möglicher Rufschädigung oder dem Verlust von Kunden konfrontiert werden.

Insbesondere bargeldlose Zahlungssysteme stehen im Fokus der Angreifer: im Jahr 2014 zielten 30 Prozent der Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland auf solche Anwendungen ab.

In der Regel wollen die Hacker Informationen wie Namen, Adressen, Bank- und Kreditkarteninformationen erbeuten, die sie dann für Betrugszwecke nutzen.

Strenge Auflagen für Datenschutz

Bis vor Kurzem setzten sich Finanzdienstleister mit dieser Art von Datenschutzverletzungen erst dann auseinander, nachdem die Cyber-Attacke bereits stattgefunden hatte und bemerkt wurde.

Zu diesem Zeitpunkt waren das Ausmaß der Schädigung und die Art der gestohlenen Informationen meist nicht bekannt. Unternehmen suchten dann umgehend die Unterstützung von Versicherungsunternehmen, Anwaltskanzleien, Beratern und externen Ermittlern, um alle offenen Fragen in Bezug auf den Datenklau zu klären und zu sehen, wie dem Datenverlust ein Riegel vorgeschoben werden könne.

Die Anforderungen für Datenschutz von Seiten der Aufsichtsbehörden werden jedoch insbesondere für den Finanzdienstleistungssektor immer strenger und Unternehmen ergreifen deshalb verstärkt Maßnahmen, um das Risikobewusstsein ihrer Mitarbeiter zu stärken und Risikomanagement-Strategien zu verbessern.

Rufschädigung droht

In vielen Fällen arbeitet die Unternehmensführung gemeinsam mit Rechtsberatern und IT-Experten umfassende Data-Breach-Response-Pläne aus, die in verschiedenen Szenarien Anwendung finden können.

Das Ziel dabei ist, eine Strategie für den Umgang mit Datenschutzverletzungen durch Cyber-Attacken vom Zeitpunkt der Aufdeckung bis hin zu möglichen Rechtsverfahren im Griff zu haben – denn Finanzdienstleister können als Folge erfolgreicher Cyber-Attacken mit Klagen, behördlichen Bußgeldern und infolgedessen möglicher Rufschädigung oder dem Verlust von Kunden konfrontiert werden.

Seite zwei: Zeit und Kosten sparen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...

Immobilien

Gewerbeimmobilien: US-Notenbanker warnt vor Übertreibungen

Paul Rosengreen, Chef der Notenbank von Boston, hat davor gewarnt, dass der Markt für Gewerbeimmobilien mögliche wirtschaftliche Probleme verstärken könnte.

mehr ...

Investmentfonds

Large-Cap-Aktienfonds stößt auf rege Nachfrage

Der Asset-Manager J O Hambro Capital Management verzeichnete in den vergangenen Monaten eine äußerst rege Nachfrage nach seiner auf Large-Caps fokussierten European Concentrated Value Strategie. Dadurch konnte die wichtige Marke von 100 Millionen Euro beim Fondsvolumen überschritten werden.

mehr ...

Berater

DVAG, MLP & Co.: Mehr Frauenpower im Finanzvertrieb

In der Finanz- und Versicherungsberatung sind Frauen immer noch in der Minderheit. Und das, obwohl die Beratertätigkeit heute schon gender-neutrale Vergütungs- und Entwicklungschancen bietet.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

Koalition entschärft Präventionsgesetz gegen Immobilienblase

Die große Koalition reagiert auf Kritik aus den Reihen der Kredit- und Wohnungswirtschaft: Der Finanzaufsicht Bafin werden weniger Instrumente als geplant zur Verfügung stehen, um gegen eine drohende Immobilienblase vorzugehen.

mehr ...