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4. Februar 2005, 00:00
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Boll 7: ?Kein Medienfonds?

Die Bolu Filmproduktions- und Verleih GmbH, Mainz, von Initiator Dr. Uwe Boll hat ihr siebtes Beteiligungsangebot auf den Markt gebracht. Der Fonds Boll 7 finanziert die Vermarktung des Films Bloodrayne, den Boll mit den Mitteln des Fonds Boll 4 produziert hat, auf dem US-Markt. Laut Prospekt fließen mindestens 80 Prozent der dort erzielten Erlöse aus Kino, DVD, Video und TV an Boll 7. Die Erlöse aus den übrigen Territorien weltweit kommen Boll 4 zugute, der darüber hinaus auch zehn Prozent aus dem US-Erlös bekommt.

?Bei Boll 7 handelt es sich streng genommen nicht um einen Medienfonds?, erläutert Bolu-Chef Dr. Boll. ?Denn es werden weder Filme produziert noch erworben. Durch die Vermarktung fallen vielmehr Kosten an, die, da die Fondsmittel vollständig noch 2005 investiert werden, komplett sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig sind.? Im Gegenzug, so Boll, erhält der Fonds Dienstleistungsgebühren als Einnahmen. ?Das Konzept gleicht dem des Fonds Boll 6, mit dem wir die Vermarktung des Films `Alone in the Dark´ finanziert haben?, sagt Boll. ?Schon bei dem Fonds hat die Finanzverwaltung Köln das steuerliche Konzept bestätigt.?

Für Boll 7 sollen 25 Millionen Euro Eigenkapital eingesammelt werden. Die Mindestbeteiligung für den Fonds, dessen Laufzeit bis 2007 geplant ist, beträgt 15.000 Euro plus fünf Prozent Agio. Besonderheit: Bis zum 10. Februar haben zunächst Alt-Zeichner der Boll-Fonds ein exklusives Zeichnungsrecht. Erst wenn danach noch Zeichnungskapital offen ist, wird der Fonds über 15 Vertriebsorganisationen auf dem freien Markt angeboten. Aktueller Platzierungsstand nach zehn Vertriebstagen: Fünf Millionen Euro.

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