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15. März 2005, 00:00
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Erster Dollar-Fonds von Hansa Treuhand

Mit dem Rohöltanker ?HS Medea? bietet die Hansa Treuhand, Hamburg, erstmalig einen US-Dollar Fonds an. Das Emissionsangebot wird exklusiv über wenige Vertriebspartner vertrieben. Da sowohl das Fremd- wie das Eigenkapital in US-Dollar eingebracht werden, gibt es laut Emittent nahezu kein Währungsrisiko.

Bei der ?HS Medea? handelt es sich um einen modernen Doppelhüllentanker der Aframax Klasse mit einer Tragfähigkeit von 113.000 tdw, einer Länge von 250 Metern, einer Breite von 44 Metern und einem Tiefgang von 14,6 Metern. Das Schiff soll nach Übernahme durch die Fondsgesellschaft in einem Pool mit derzeit 36 Aframax-Tankern eingesetzt werden.

Der Kaufpreis des in Südkorea gebauten Tankers liegt bei 50,25 Millionen US-Dollar. Gegenwärtig wird ein vergleichbares Angebot laut Initiator mit 61 Millionen US-Dollar gehandelt. Die Mindestbeteiligung beträgt 20.000 US-Dollar. Der reine Tonnagesteuerfonds bietet nahezu steuerfreie Ausschüttungen von durchschnittlich rund zehn Prozent jährlich, zudem ist der Veräußerungserlös steuerfrei. Die geplante Laufzeit liegt bei 20 Jahren.

Da der weltweite Bedarf an Öl laut Hansa Treuhand steigende Tendenzen zeigt, setzt das Emissionshaus derzeit verstärkt auf den Tankermarkt. Speziell für die Aframax-Tanker sieht der Initiator ausgezeichnete Perspektiven, da dies die größten Tanker sind, die noch voll beladen US-amerikanische Häfen anlaufen können, sowie in Fahrtgebieten mit überdurchschnittlichen Wachstum wie der Ostsee und dem Schwarzen Meer eingesetzt werden. Zudem müssen laut Hansa Treuhand aufgrund von internationalen Bestimmungen in den nächsten Jahren rund 30 Prozent dieser Größenklasse ausgemustert werden, da sie nicht zu den so genannten ?Doppelhüllentankern? zählen.

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