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7. Januar 2005, 00:00
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Falk Capital: Sanierungsplan gekippt?

Das Sanierungskonzept der Münchener Falk Capital AG, wonach die Anleger des Falk-Zinsfonds ihre Einlagen in Genussrechte umwandeln und in die neu gegründete Bayerische Fondskonzepte AG (BFAG) einbringen sollen (cash-online berichtete mehrfach), scheint vom Tisch. Einer Meldung des fondstelegramms zufolge hat Falk Capital-Gründer und ?Vorstandschef Helmut W. Falk, der dem Sanierungsplan Gerüchten zufolge von vornherein skeptisch gegenüberstand, heute ein Machtwort gesprochen und das Konzept verworfen. Falk sei damit einer einstweiligen Verfügung zuvor gekommen, die der Münchener Rechtsanwalt Dr. Horst Schiessl beim Amtsgericht München beantragen wollte, um die Überweisung der Zinsfondsgelder an die BFAG zu verhindern.

Laut fondstelegramm ist jetzt mit einer baldigen Gesellschafterversammlung zu rechnen, auf der über die künftigen Geschicke der Falk Capital AG beraten werden soll. Bei Falk Capital war zu der Meldung keine Stellungnahme zu erhalten.

Hintergrund: Vermietungsschwierigkeiten sowie erhebliche Probleme mit der Platzierung des Erbbaurechtsfonds Falk-Fonds 80 hatten das Unternehmen nach eigenen Angaben in eine existenzielle Notlage gebracht. Über das Sanierungskonzept, mit dem eine drohende Insolvenz abgewendet werden soll, wird seit einigen Wochen im schriftlichen Umlaufverfahren unter den Gesellschaftern des Falk-Zinsfonds abgestimmt. Nach Informationen von Falk Capital ist in der Abstimmung, die noch bis Anfang kommender Woche laufen soll, die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit der Befürworter bereits beinahe erreicht.

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