Anzeige
2. August 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Falk: Zehn Insolvenzverfahren eröffnet

Die Euro Asset Management GmbH (EAM), eine Tochtergesellschaft der zur Bilfinger Berger Gruppe gehörenden EPM GmbH, hat das Asset Management der Münchener Falk-Gruppe erworben und wird in Zukunft die überwiegende Anzahl der Fondsgesellschaften der früheren Falk-Gruppe verwalten.

Über das Vermögen der Falk Asset Management KG (FAM), die zuletzt die geschäftsführende Gesellschafterin der Fondsgesellschaften war, ist zudem am 1. August 2005 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Mit diesem Zeitpunkt geht das Management derFondsgesellschaften auf die EAM über, die auch 25 Mitarbeiter der FalkAsset Management KG übernehmen wird.

Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Josef Nachmann, München, erklärt: ?Mit der EAM GmbH haben wir einen leistungsstarken und verlässlichen strategischen Partner für die gewünschteAuffanglösung der FAM KG gefunden. Sowohl die Verwaltung der Beteiligungen der Anleger als auch die Verwaltung des Immobilienbesitzes sind damit sicher gestellt.?

Ergänzend teilt der Insolvenzverwalter mit, dass auch über die Falk Capital KG, die Falk Financial KG und die Falk Development KG am 1. August 2005 beziehungsweise 29. Juli 2005 das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist.

Ebenso wurde bereits am 27. Juli das Insolvenzverfahren über die Objektgesellschaften Falk Bürogebäude Objekt Bonn, Falk Bürogebäude Objekt Hagen , Falk Bürogebäude Objekt Essen, Falk Bürogebäude Objekt München-Machtlfingerstraße ,Falk Bürogebäude Objekt Neu-Ulm sowie Falk Bürogebäude Objekt Recklinghausen eröffnet. Das geht aus einer Mitteilung der Rechtsanwaltskanzlei Mattil & Kollegen, München, hervor.

?Es handelt sich bei diesen Objektgesellschaften um Objekte des geplanten, aber nicht prospektierten Falk Fonds 81“, schreibt Mattil-Anwalt Ralph Veil in der Rundmail. ?Die Insolvenz schmerzt besonders die Anleger des Falk Zinsfonds.”

Grund: Der Zinsfonds habe an die genannten Objekte Darlehen in zweistelliger Millionenhöhe ausgereicht. ?Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens dürfte ein Großteil der Gelder für den Zinsfonds verloren sein”, so Veil.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Renten sollen um 1,9 (West) und 3,6 Prozent (Ost) steigen

Die Renten in Deutschland sollen Mitte des Jahres um 1,9 Prozent im Westen und 3,6 Prozent im Osten steigen. Das teilte das Bundessozialministerium am Mittwoch in Berlin mit. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West. Bisher lag er bei 94,1 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Gewerbeimmobilien: US-Notenbanker warnt vor Übertreibungen

Paul Rosengreen, Chef der Notenbank von Boston, hat davor gewarnt, dass der Markt für Gewerbeimmobilien mögliche wirtschaftliche Probleme verstärken könnte.

mehr ...

Investmentfonds

Legg Mason legt neuen High-Yield-Fonds für Instis auf

In Deutschland haben viele Anleger immer noch stark mit den negativen Realzinsen zu kämpfen. Legg Mason will von diesem Trend profitieren und bietet ein Fonds, der in hochverzinsliche Wertpapiere anlegt, für professionelle Investoren an.

mehr ...

Berater

DVAG, MLP & Co.: Mehr Frauenpower im Finanzvertrieb

In der Finanz- und Versicherungsberatung sind Frauen immer noch in der Minderheit. Und das, obwohl die Beratertätigkeit heute schon gender-neutrale Vergütungs- und Entwicklungschancen bietet.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

Koalition entschärft Präventionsgesetz gegen Immobilienblase

Die große Koalition reagiert auf Kritik aus den Reihen der Kredit- und Wohnungswirtschaft: Der Finanzaufsicht Bafin werden weniger Instrumente als geplant zur Verfügung stehen, um gegen eine drohende Immobilienblase vorzugehen.

mehr ...