Anzeige
5. Dezember 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hareca: 66.000 Weinflaschen im 1. Fonds

Das im Herbst dieses Jahres gegründete Emissionshaus Hareca, Oststeinbeck bei Hamburg, bringt mit dem Antinori Weinfonds 2005 sein erstes Beteiligungsangebot an den Markt. Der Fonds investiert in Rotweine des toskanischen Weingutes Antinori, das vom Florentiner Marchese Piero Antinori bereits in 26. Generation geführt wird. Erworben werden sollen insgesamt 66.000 Flaschen aufgeteilt in fünf Rotweinsorten der Jahrgänge 1999 bis 2001.

Besonderheit: Durch ein Andienungsrecht, das es der Fondsgesellschaft erlaubt, nach Ablauf der Fondslaufzeit von drei Jahren und drei Monaten das Weinportfolio zu einem vorweg fixierten Preis an den Verkäufer zurückzugeben, ist neben dem Kapitalerhalt eine Basisrendite von mindestens 5,6 Prozent vor Steuern garantiert. Das Andienungsrecht ist zudem durch eine Vertragserfüllungsbürgschaft einer deutschen Großbank gesichert.

?Zusätzlich hat der Investor die Chance, an darüber hinaus gehenden Wertsteigerungen der Weine zu partizipieren und eine Zusatzrendite zu erzielen?, sagt Ralf Soboll, geschäftsführender Gesellschafter von Hareca, gegenüber cash-online. Laut Soboll unterscheidet sich der Fonds von anderen Weinfonds vor allem in Sachen Anlagesicherheit.

?Während Weinfonds bislang als GbR vor allem für Weinliebhaber mit Hang zum Steuernsparen geeignet waren, haben wir unseren Fonds als KG konzipiert?, so der Hareca-Frontmann. ?Auf ein Steuermodell haben wir von vornherein verzichtet und stattdessen mehr Augenmerk auf die Absicherung des Kapitals und der Rendite gerichtet.?

Der Antinori Weinfonds 2005 hat als reiner Eigenkapitalfonds ein geplantes Volumen von knapp 2,4 Millionen Euro. Anleger können sich mit mindestens 11.820 Euro daran beteiligen.

Hintergrund: Gemeinsam mit einigen Partnern gründeten Brigitte Rohden, geschäftsführende Gesellschafterin des Hamburger Schiffsfonds-Emissionshauses Castor Kapital, sowie Ralf Soboll, ebenfalls Geschäftsführer von Castor Kapital, im Herbst 2005 das Emissionshaus Hareca. Zweck des Unternehmens ist es, nicht-maritime Beteiligungsangebote offerieren zu können, ohne das maritime Profil von Castor zu verwässern. Geschäftsführender Gesellschafter von Hareca ist neben Soboll Rudolf Haugg, der zuvor im Beteiligungsgeschäft unter anderem bei der Münchener KGAL tätig war.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...