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18. Januar 2005, 00:00
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HCI: Aus Holding GmbH wird Capital AG

Das Hamburger Emissionshaus HCI Holding GmbH hat eine Eigenkapitalerhöhung um 19 Millionen Euro durchgeführt und firmiert künftig als HCI Capital AG. ?Der Prozess der Professionalisierung der Branche der geschlossenen Fonds geht an den Emissionshäusern nicht vorbei?, begründete HCI-Chef Harald Christ den Schritt auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens in Hamburg.

?In dem Maße, in dem wir unsere Produktlinien erweitern, mehr und größere Fonds auflegen, in dem Maße steigen auch die Anforderungen an die Konzeption und die Eigenkapitalausstattung.? Das rasante Wachstum des Unternehmens, so Christ weiter, erfordert die Kapazität zur langfristigen Planung und Vorfinanzierung der Fondsobjekte. Ein Börsengang sei in absehbarer Zeit allerdings nicht geplant.

2004 platzierte die HCI-Gruppe insgesamt 635,4 Millionen Euro Eigenkapital für geschlossene Fonds (rund 50 Prozent plus gegenüber 2003). Das entspricht nach Angaben des Unternehmens einem Investitionsvolumen von 1,26 Milliarden Euro. Für 2005 wird ein Platzierungsergebnis von 700 Millionen Euro avisiert.

Das Gros der Anlegergelder floss mit 378,6 Millionen Euro (plus 30 Prozent) ins Stammgeschäft von HCI, die Schiffsfonds. Während das Platzierungsergebnis der Immobilienfonds mit rund 55 Millionen Euro deutlich hinter den geplanten 70 Millionen Euro zurückblieb, zeigte sich HCI-Chef Christ über die Zahlen der erst 2003 gegründeten HCI-Tochter HSC erfreut. Mit Lebensversicherungsfonds (158 Millionen Euro platziertes Eigenkapital) und dem HSC Aufbauplan Schiff (35 Millionen Euro) ? zu rund zwei Dritteln im Vertrieb des AWD, Hannover – trug das Unternehmen insgesamt 193 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei.

Mit dem HSC Aufbauplan II Immo+ soll im laufenden Jahr ein weiteres Sparplan-taugliches Fondsprodukt an den Start gehen. ?Wir sind überzeugt davon, dass geschlossene Fonds aufgrund ihrer diversifizierenden Wirkung heute als Beimischung in jedes ausgewogene Portfolio gehören?, bekräftigte Christ den Standpunkt seines Hauses. Vor allem in Anlegerschutzkreisen wird der Vertrieb geschlossener Fonds in Sparplänen kritisiert, weil die Kleinanleger, die auf diesem Wege in den Besitz von unternehmerischen Beteiligungen gelangen, nach Meinung der Kritiker nicht zur geeigneten Zielgruppe dieser Assetklasse zählen.

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