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20. Januar 2005, 00:00
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SHB: Geringeres Risiko beim neuen Fonds

Kurz vor Vollplatzierung ihres Carré Göttingen-Fonds wartet die SHB Innovative Fondskonzepte AG, München, bereits mit dem Nachfolgeprodukt auf. Investiert wird in den Erlenhofpark in München-Unterhaching, eine Mischung aus Hotel- und Bürogebäude. Das Objekt ist zu 30 Prozent an den Hotelbetreiber Holliday Inn vermietet, unter den insgesamt 36 Büromietern nimmt die Nato-Agentur netma mit ebenfalls 30 Prozent den größten Raum ein.

Der Kaufpreis des Gebäudekomplexes beläuft sich auf 80 Millionen Euro. Das SHB-Konzept sieht jedoch ? ähnlich wie beim Carré Göttingen ? vor, dass anfangs 94 Millionen Euro Eigenkapital platziert werden. Hintergrund: Ein Großteil der Gesamtzeichnungssumme wird von den Anlegern in Raten eingezahlt. Die für die Investition erforderlichen 64 Millionen Euro Fremdkapital sowie die im Eigenkapital enthaltenen rund 16 Millionen Euro an stillen Beteiligungen werden auf diese Weise nach und nach durch Kommanditkapital ersetzt. Vorteil dieser Konstruktion: SHB bietet mit 46,5 Prozent vergleichsweise hohe anfängliche Steuerverluste für die Einmaleinzahler.

?Wir haben bei diesem Fonds den Sicherheitsaspekt noch weiter in den Vordergrund gestellt?, betont SHB-Vorstand Horst G. Baron. ?So ist die Fondsgesellschaft aufgrund der hohen anfänglichen Tilgung von vier Prozent pro Jahr bereits nach 15 Jahren entschuldet.? Zudem, so Baron, wird diesmal lediglich in ein Objekt investiert, Folgeinvestitionen finden nicht statt.

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