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18. Oktober 2005, 00:00
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Zeichentrick-Fonds von Gerhard Hahn

Der Zeichentrickfilmproduzent Professor Gerhard Hahn bringt seinen ersten öffentlich zu zeichnenden Medienfonds auf den Markt. Komplementär der Deutschen Zeichentrick Ersten Produktions GmbH & Co. KG ist die Berliner Hahn Film Entertainment GmbH.

Der Medienfonds soll vor allem Animationsfilme, Spiele und in geringem Umfang auch Hörspiel- und Musikproduktionen finanzieren. Anleger profitieren dabei laut Emittent von der niedrigen Gewinnschwelle im Vergleich zu Hollywood-Produktionen. Rund 80 Prozent des gesamten Produktionsvolumens werden für Animationsfilme verwendet.

Vorteil laut Initiator: Dieses Filmgenre ist unabhängig von Leinwandstars und Drehgenehmigungen. Nicht zuletzt deshalb seien die Produktionszeiträume und notwendigen Filmbudgets zuverlässig kalkulierbar.

Das prospektierte Fondsvolumen beläuft sich auf 100 Millionen Euro, wobei der Eigenkapitalanteil 56 Prozent beträgt. 44 Prozent des Gesellschaftskapitals werden finanziert. Damit kann auf eine vollständige Einzahlung der jeweiligen Einlage verzichtet werden, so dass die Bareinlage des Anlegers auf 56 Prozent seines gezeichneten Kommanditkapitals verringert wird.

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