Anzeige
17. November 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Charterraten: Druck hält an

Der Druck auf die Charterraten für Containerschiffe wird auch im kommenden Jahr anhalten. Der Rückgang wird aber moderat ausfallen und kein Absturz sein. Das prognostizieren übereinstimmend Dr. Burkhard Lemper vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, und Professor Dr. Berthold Volk, Fachhochschule Oldenburg.

Auf dem ?Hansa Forum?, einer Veranstaltung der Fachzeitschrift ?Hansa? in Kooperation mit dem Fachjournalisten Jürgen Dobert, stellten zwar beide fest, dass das Wachstum der Flotte deutlich höher sein wird als die Steigerung des Containerumschlags. Retten könnte die Märkte aber ausgerechnet der hohe Ölpreis.

Um Treibstoff zu sparen, würden viele Schiffe langsamer fahren, so Lemper. Für das gleiche Transportvolumen werde dadurch mehr Schiffsraum benötigt. Zudem würden die Schiffe längere Strecken, vor allem nach China, fahren und längere Hafenzeiten benötigen.

Lemper errechnete aus diesen Faktoren eine ?dynamische Kapazität?, die langsamer wachse als die ?statische Kapazität?, also die nominelle Anzahl an Container-Stellplätzen (TEU) auf den Schiffen. Er stellte damit die bisher übliche ? auch vom ISL verwendete – Methode zur Ermittlung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage in Frage.

Dobert sieht die Marktentwicklung weitaus kritischer. 387 bestellte Neubauten – alle mit weniger als 3.600 TEU – seien noch ohne Charter, davon 144 mit Ablieferung bis Ende 2007. Zudem würde bei einem Großteil der fahrenden Flotte bis Ende 2007 der Chartervertrag auslaufen, und derzeit seien die Charterer sehr zurückhaltend mit neuen Abschlüssen. Die entscheidende Frage sei, ob die Linienreedereien ab Frühjahr 2007 wieder verstärkt Tonnage nachfragen. ?Wenn nicht, dann steht dem Markt eine sehr schwere Zeit bevor?, befürchtet Dobert.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Universa erweitert Fondspolice

Die Universa hat ihre fondsgebundene Rürup-Rente weiter ausgebaut. Nach Angaben des Versicherers können Kunden in der Einzelfondsauswahl bis zu fünf Anlagefavoriten aus rund 50 Aktien-, Renten-, Misch-, Dach- und Geldmarktfonds wählen und diese jederzeit wieder ändern.

mehr ...

Immobilien

Beruhigung am chinesischen Immobilienmarkt

Obwohl die Immobilienpreise in den meisten chinesischen Städten weiter steigen, beruhigt sich der Markt im Vergleich zu den Vormonaten. Dies geht aus einer am Mittwoch in Peking veröffentlichten Erhebung der nationalen Statistikbehörde hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Aktientausch: BFH-Urteil zur Steuerfreiheit bei einem Barausgleich

Erhält ein Aktionär bei einem Aktientausch einen Barausgleich für vor dem 1. Januar 2009 erworbene ausländische Aktien, die länger als ein Jahr gehalten wurden, unterliegt dieser Barausgleich nicht der Einkommensteuer. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH).

mehr ...
18.01.2017

Donald sieht rot

Berater

Dirk Kreuter startet Vertriebsoffensive

Vertriebsexperte Dirk Kreuter gastiert in diesem Jahr in acht deutschen Städten und in Wien mit dem Event “Vertriebsoffensive”. Zu den Themen zählen unter anderem Kundenakquise, Einwandbehandlung und “Die Psychologie des Überzeugens”. Cash.-Online-Leser erhalten vergünstigte Karten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia offeriert digitale Zeichnung von Immobilienfonds

Die Platzierungspartner der Patrizia GrundInvest können ab sofort das Portal eDirektzeichnung zur Erweiterung ihres Online-Angebots für Sachwerte nutzen.

mehr ...

Recht

WIKR: Konsequenzen für die Darlehensvergabe der Assekuranz

Die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) im März 2016 bedeutet für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Auch das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ist von der WIKR betroffen. In ihrer aktuellen Publikation stellt die Finanzaufsicht Bafin die Änderungen dar.

mehr ...