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23. Oktober 2006, 00:00
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Lloyd und Sachsenfonds im Team

Die Hamburger Lloyd Fonds AG und die Sachsenfonds GmbH, Haar bei München, bringen erstmals ein gemeinsames Beteiligungsangebot auf den Markt. Der Fonds Private Equity ? Global Partnership I investiert über einen Dachfonds der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers in außerbörsliche Beteiligungen.
Beide Initiatoren seien auf der Suche nach einem geeigneten Projektpartner unabhängig voneinander auf Lehman Brothers gestoßen und hätten daraufhin beschlossen, ein gemeinsames Produkt auf den Markt zu bringen, erklärt Lloyd Fonds-Vorstand Dr. Marcus Simon die Zusammenarbeit. Für das Hamburger Emissionshaus ist es der erste Fonds in dieser Branche, Sachsenfonds hat bereits 2004 einen Private Equity Fonds platziert.

Der Fonds hat ein geplantes Volumen zwischen 54,5 und 109 Millionen US-Dollar. Das Mindestvolumen von 27,8 Millionen US-Dollar ist durch eine Platzierungsgarantie abgesichert. Die Mindestbeteiligung beträgt 15.000 US-Dollar plus fünf Prozent Agio. Der Dachfonds von Lehman Brothers, an dem sich der Fonds beteiligt, hat ein geplantes Volumen von einer Milliarde US-Dollar und soll mittelbar in etwa 800 Unternehmen investieren.

Der Schwerpunkt der geplanten Investitionen liegt in Nordamerika (72 Prozent) und Westeuropa (24 Prozent). Der Anteil von Unternehmen in frühen Entwicklungsphasen (Venture Capital) soll mit 20 bis 30 Prozent des Investitionsvolumens vergleichsweise hoch sein.
Weitere Besonderheit: Die Anleger erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. ?Auf diese Weise vermeiden wir böse Überraschungen für die Anleger?, betont Dr. Kay Dahlke, der als Geschäftsführer der Lloyd Fonds Special Assets GmbH die Konzeption verantwortet. Hintergrund: Bei Fonds, die vermögensverwaltend konzipiert sind, droht stets die Gefahr, dass sie durch einzelne Investments ?gewerblich infiziert? werden und vom Finanzamt insgesamt als gewerblich eingestuft werden. ?Vermögensverwaltende Fonds müssen passiv sein, wir wollen hingegen in aktiv gemanagte Fonds investieren?, ergänzt Dahlke.
Der Prospekt muss noch durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, Frankfurt/Main und Bonn, gestattet werden. Der Vertriebsstart ist für Anfang November vorgesehen.

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