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27. Januar 2006, 00:00
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Ownership: Schiffsfonds mit Garantie

Das Emissionshaus Ownership, Hamburg, hat eine Kapitalerhaltgarantie entwickelt, die erstmals Anlegern der aktuellen Offerte Tonnagesteuerfonds II angeboten wird. Anleger des Flottenfonds, der in drei kleinere Containerschiffe investiert, können wählen, ob sie mit oder ohne Kapitalerhaltgarantie zeichnen.

Wer auf die Garantie verzichtet, kann auf die vollen Ausschüttungen hoffen. Diese prognostiziert der Initiator mit vier Prozent für das zweite Halbjahr 2006, danach acht Prozent pro Jahr, ansteigend auf 13,8 Prozent.

Anleger, die auf Nummer Sicher gehen wollen und das Angebot einer Garantie annehmen, erwartet dagegen folgendes Szenario: Die Ownership-Tochter Ownership Protect GmbH garantiert, die Anteile nach Ablauf von zehn Jahren, zum 31. Dezember 2016 also, in voller Höhe inklusive Agio zurückzunehmen. Dabei handelt es sich seitens des Anlegers um eine Option, er kann also ebenso bis 2021, dem avisierten Ende der Fondslaufzeit, Gesellschafter bleiben.

Kosten der Sicherheit: Von den laufenden Ausschüttungen fließen pro Halbjahr 1,25 Prozentpunkte an Ownership Protect. Gleichzeitig garantiert jedoch wiederum Ownership, dass den Garantiekunden die erforderlichen durchschnittlich 2,5 Prozent pro Jahr auch ausgeschüttet werden.

Bei einem Fondsvolumen von 80,7 Millionen US-Dollar und einem Platzierungsvolumen von 29 Millionen US-Dollar plus fünf Prozent Agio muss Ownership also 2016 im Extremfall für eine Garantie über 30,45 Millionen US-Dollar einstehen. Die Kalkulation, die dies ermöglichen soll: Bis 2016 erleiden die Fondsschiffe einen Buch-Wertverlust von 40 Prozent. Vom Rest-Buchwert in Höhe von 60 Prozent zieht der Initiator den Fremdkapitalanteil von 20 Prozent ab ? bleibt mit 40 Prozent genau der Eigenkapitalanteil des Fonds. Auf deutsch: Rechnerisch sind die Schiffe zum Ende der Garantiezeit gerade genug wert, um mit dem Erlös für die Garantieverbindlichkeiten aufzukommen.

Ein zusätzliches Polster ? etwa für fallende Märkte – baut sich zudem durch die eingehende Beiträge der Garantienehmer von 1,25 Prozent pro Halbjahr auf. Bis Ende 2016 ergibt dies einen Spielraum von 26,25 Prozent. Darüber hinaus hat nach Angaben des Emissionshauses eine namhafte Bank die Zusage erteilt, den Rückkauf der Fondsanteile per Kredit zu finanzieren.

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