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6. Oktober 2006, 00:00
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Rechtsgutachten zum Fall Schmid

Die Münchener Kapitalanlagegesellschaft für Filmproduktionen VIP Medienfonds hat drei Gutachten veröffentlicht, um ihren geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Schmid zu verteidigen.
Darüber hinaus hat das Unternehmen angekündigt, eine Beschwerde gegen das Oberlandesgericht München einzulegen, nachdem auch der fünfte Haftprüfungstermin zu Ungunsten von Schmid endete.
Die Rechtsanwälte Martin Feyock und Michael Schultz sowie der Steuerberater und Professor an der Universität Regensburg Dirk Meyer-Scharenberg haben Gutachten vorgestellt, die die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft entkräften sollen. Dass nur 20 Prozent der eingesammelten 338 Millionen Euro des Medienfonds VIP 4 tatsächlich in die Filmproduktion geflossen und der übrige Betrag bei einer Bank geparkt worden sei, entbehre jeder Grundlage. Auch die Darstellungen im Prospekt seien korrekt gewesen. Die Staatsanwälte werfen Schmid Steuerhinterziehung und Untreue vor (cash-online berichtete).

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