Anzeige
Anzeige
17. Oktober 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wellington: Erster Publikumsfonds

Die Wellington Partners Advisory AG, Zürich/Schweiz, startet den Vertrieb ihres ersten Private Equity-Publikumsfonds. Der Wellington Partners Ventures III Life Science Fund GmbH & Co. KG ist zwar formal als Dachfonds konstruiert, er investiert aber in nur einen Zielfonds, die auf der englischen Kanalinsel Jersey ansässige Wellington Partners Ventures III Life Science L.P. ?Die GmbH & Co. KG dient dazu, die Abwicklung für deutsche Privatinvestoren zu erleichtern und die hohe Mindestbeteiligung des Zielfonds zu überwinden?, erklärt Harald Keller, Partner der Wellington Partners Advisory AG. Diese liege grundsätzlich bei fünf Millionen Euro, wobei in Einzelfällen auch geringere Summen akzeptiert würden.

Die deutschen Anleger können sich ab 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen. Auf Ebene des Dachfonds fallen Fondskosten von einmalig acht Prozent des Eigenkapitals plus Agio an. Die laufenden Kosten sind mit etwa 0,3 Prozent des Eigenkapitals pro Jahr im Vergleich mit anderen Dachfonds gering, Erfolgsbeteiligungen fallen auf dieser Ebene nicht an. Im Gegenzug ist die Risikostreuung geringer als bei üblichen Dachfonds.

Der Zielfonds plant die Investition in etwa 15 Start-Up-Unternehmen aus dem Bereich ?Life Science? (Entwicklung von Medikamenten, Diagnostika und Medizintechnik). Diese Branche gilt als riskant, Wellington hat das Geschäft bisher aber mit Erfolg betrieben. Die beiden ersten Fonds, die 1998 und 2000 aufgelegt wurden, gehören nach Angaben des Unternehmens zum ?Top-Quratile?, also zu den besten 25 Prozent des Marktes. Die Life Science-Investments der Fonds haben demnach bisher eine Bruttorendite von 83,2 Prozent pro Jahr gebracht (Methode des internen Zinsfußes).

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Generali: Alternativen zur Klassik legen zu

Die Generali in Deutschland konnte ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 auf 847 Millionen Euro erhöhen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkosten sanken um 117 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie”.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: Luxemburg beansprucht Sitz der Europäischen Bankenaufsicht

Luxemburg will nach dem Brexit Sitz der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) werden. Nach Ansicht von Premierminister Xavier Bettel hat das Großherzogtum ein Anrecht auf den Umzug der EBA nach Luxemburg.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

S&K-Gründer mit Strafen am unteren Rand auf freiem Fuß

Der Betrugsprozess um das Immobilienunternehmen S&K hat sich in Teilen als undurchführbar erwiesen. Nach einem Deal mit der Justiz kommen die Gründer mit Strafen am unteren Rand davon.

mehr ...

Recht

BGH stärkt prozessualen Rechtsschutz von Versicherungsnehmern

Klagt ein Versicherungsnehmer gegen einen Versicherer mit Sitz im Ausland, gilt die für den Versicherungsnehmer vorteilhafte Regelung des Gerichtsstandes in dessen Bezirk – auch wenn es sich um Ansprüche aus “Altverträgen” handelt, die vor Inkrafttreten des reformierten VVG geschlossen wurden.

mehr ...