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15. Mai 2006, 00:00
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Zweitmarkt: Hamburg im Vorwärtsgang

Der Zweitmarkthandel an der Börse Hamburg prosperiert weiterhin. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wurden nach Angaben der Börse vom zuständigen Maklerunternehmen, der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, Anteile an geschlossenen Fonds im Nominalwert von rund 25,9 Millionen Euro vermittelt. Das entspricht rund 60 Prozent des im gesamten Jahr 2005 gehandelten Volumens. Zum Vergleich: In den ersten vier Monaten des vergangenen Jahres betrug das nominale Handelsvolumen etwa 8,5 Millionen Euro.

Die Anteile dieses Jahres wurden bislang laut Alex Gadeberg, Chef der Beteiligungsmakler AG, zu Durchschnittskursen von 60 Prozent gehandelt. Dabei sind es vor allem die Schiffsfonds gewesen, die hohe Kurse von zum Teil mehr als hundert Prozent den Besitzer wechselten.

Bei etwa 75 Prozent der gehandelten Beteiligungen handelt es sich um Immobilienfonds, knapp ein Viertel entfällt auf Schiffsfonds. Letztere waren noch 2004 so gut wie gar nicht gehandelt worden. Bemerkenswert: Auch Windkraftfonds wurden bereits gehandelt. 0,5 Prozent entfielen auf diese Anlageklasse, der Gadeberg einen Aufschwung prognostiziert. Nach Angaben des Maklers existieren aktuell Kaufangebote für 30 bis 40 Windkraftfonds.

Unterdessen zogen mit Harald Christ, Vorstandschef der HCI, Hamburg, Axel Steffen, Vorstand Hansa Treuhand, ebenfalls Hamburg, sowie Dr. Klaus-Dieter Schmidt, Geschäftsführer der IVG ImmobilienFonds GmbH, Bonn, drei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ein.

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