Anzeige
Anzeige
7. Februar 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

FRE-Pleite: Dubai-Fonds dementiert

Die Insolvenz der First Real Estate Grundbesitz GmbH (FRE), Düsseldorf, hat nach Auskunft von Ilona Müller, Geschäftsführerin des Dubai Invest Immobilienfonds, ?keine für mich erkennbaren Auswirkungen auf den Fonds?.

Hintergrund: Die FRE hatte in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Anlegerschutz e.V., Berlin, sind 8.000 Anleger mit Inhaberschuldverschreibungen über rund 60 Millionen Euro betroffen. Die ?Financial Times Deutschland? berichtete gestern über Verbindungen zu dem Dubai-Invest-Fonds. FRE sei Gründungsgesellschafterin des Fonds gewesen, der Geschäftsführer von Dubai Invest Management, Heinz Jürgen Lemm, habe über seine Immobilienfirma früher mit FRE zusammengearbeitet.

Rechtliche Verbindungen zwischen der FRE und dem Fonds hätten seit Mitte 2006 nicht mehr bestanden, betont Müller gegenüber cash-online. Der zunächst fortgesetzte Vermittlungsvertrag sei zwischenzeitlich ebenfalls aufgehoben worden. Sie selbst sei seit September 2006 Geschäftsführerin des Fonds, der mittlerweile zu 70 Prozent platziert sei.

Auch zu der Tower Beteiligungs AG, Berlin, bestünden ihres Wissens keine rechtlichen oder wirtschaftlichen Beziehungen. Auf der Webseite der AG, die nach eigenen Angaben Private-Equity-Investitionen durchführt, war ein Heinz Jürgen Lemm vor kurzem noch als Vorstandsvorsitzender aufgeführt, der Name ist inzwischen aus dem Impressum entfernt worden. Zu dem dort genannten Tower-Aufsichtrat Andre Bernd Müller bestünden keine verwandtschaftlichen Beziehungen, so Ilona Müller. Die Aufsichtsrätin Dr. Carmen Griesel, die den gleichen Nachnamen trägt wie der Dubai-Invest-Treuhänder Helmut Griesel, sei ihr ebenfalls nicht bekannt.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Generali: Alternativen zur Klassik legen zu

Die Generali in Deutschland konnte ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 auf 847 Millionen Euro erhöhen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkosten sanken um 117 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie”.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: Luxemburg beansprucht Sitz der Europäischen Bankenaufsicht

Luxemburg will nach dem Brexit Sitz der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) werden. Nach Ansicht von Premierminister Xavier Bettel hat das Großherzogtum ein Anrecht auf den Umzug der EBA nach Luxemburg.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ratingwissen-Tag: “Plausibilitätsprüfung nicht erforderlich”

Plausibilitätsprüfung und Vertriebsregulierung durch die EU-Richtlinie MiFID II zählten zu den Themen auf dem „15. Fondsrating-Tag/3. Assetmanagement-Tag“ des Veranstalters Ratingwissen am Mittwoch – mit einigen überraschenden Statements.

mehr ...

Recht

BGH stärkt prozessualen Rechtsschutz von Versicherungsnehmern

Klagt ein Versicherungsnehmer gegen einen Versicherer mit Sitz im Ausland, gilt die für den Versicherungsnehmer vorteilhafte Regelung des Gerichtsstandes in dessen Bezirk – auch wenn es sich um Ansprüche aus “Altverträgen” handelt, die vor Inkrafttreten des reformierten VVG geschlossen wurden.

mehr ...