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14. Oktober 2008, 00:00
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50 Schiffe unter einem Dach (-fonds)

Das Hamburger Emissionshaus Meerwert GmbH hat den Vertrieb des Dachfonds Schiffsportfolio II gestartet. Das Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 25 Millionen Euro soll in 30 am Markt befindlichen Schiffsbeteiligungen anderer Initiatoren und Tranchen von Private Placements mit insgesamt rund 50 Schiffen fließen.
Die Auswahl der Zielfonds soll unabhängig von Schiffstypen, Initiatoren,Reedereien oder Charterern erfolgen und für die Anleger ein hohes Maß an Risikostreuung sicherstellen. Wie die Meerwert GmbH mitteilt, seien bereits Beteiligungen im Wert von rund sechs Millionen Euro gesichert, über weitere Anteile mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro würden konkrete Verhandlungen geführt.

Das Fondspicking erfolgt in einem dreistufigen Prozess: Nachdem der Initiator eine Vorauswahl getroffen hat, werden die Beteiligungen der Carsten Rehder Schiffsmakler und Reederei GmbH & Co. KG und der Peter W. Lampke GmbH & Co. KG, beide Hamburg, zur Prüfung vorgelegt. In einem letzten Schritt müssen die finanzierenden Kreditinstitute Conrad Hinrich Donner Bankund Bankhaus Wölbern, die jeweils mit einem Vetorecht ausgestattet sind, den Vorschlag absegnen.

Anleger können sich ab einer Summe von 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio an dem Fonds beteiligen. Der Ausgabeaufschlag soll zu zwei Dritteln auf die Deckung der Fondskosten verwendet werden, das übrige Drittel als Liquiditätsreserve der Fondsgesellschaft dienen. Die Investitionsquote beziffern die Hanseaten so auf 100 Prozent und prognostizieren die jährlichen Ausschüttungen an die Anleger mit sieben Prozent ab Mitte 2009 über die zehnjährige Fondslaufzeit. Das Beteiligungskonzept sieht zudem eine erfolgsabhängige Vergütung des Fondsmanagements vor: Es erhält einen Anteil vonvier Prozent aller Auszahlungen erst am Ende der Fondslaufzeit und nur dann, wenn die Anleger ihre Ausschüttungen in prospektierter Höhe erhalten haben. Allerdings ist nach der Auflösung Fonds mit einem erfolgreichen Abschluss eine Performance-Fee in Höhe von 25 Prozent des Mehrertrags vorgesehen. (af)

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