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10. Juni 2008, 00:00
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Anleger befürchten Strategiewechsel bei Private-Equity-Fonds

Drei Viertel der institutionellen Private-Equity-Investoren sind darüber besorgt, dass die Manager von Private-Equity-Fonds in neue Regionen oder Strategien investieren könnten, für die sie über keine ausreichende Expertise verfügen. Das ergab eine internationale Umfrage unter 103 institutionellen Anlegern für das achte ?Global Private Equity Barometer? des Londoner Private-Equity-Investors Coller Capital. Von den nordamerikanischen Anlegern befürchten sogar 84 Prozent, dass ein Strategiewechsel negativen Einfluss auf zukünftige Erträge haben könnte.

Für europäische Buyouts sehen die Investoren die besten Aussichten. Es folgen Buyouts in der Region Asien-Pazifik und Venture Capital in Nordamerika.

Die attraktivste Branche ist in den kommenden zwölf Monaten der Umfrage zufolge der Bereich Gesundheit und Biotechnologie. An zweiter Stelle steht die Finanzbranche, bei der aufgrund der Finanzkrise offenbar günstige Kaufgelegenheiten erwartet werden. Es folgen Technologie, Industriefertigung und Dienstleistungen, Cleantech (Umweltschutz), Bau und Transport sowie Immobilien. Der Bereich Konsum, Einzelhandel und Freizeit gilt als der am wenigsten ertragreiche.

Als künftiges Investitionsziel rücken notleidende Kredite in den Fokus: 18 Prozent der europäischen und 28 Prozent der asiatischen Anleger wollen in diese Anlageklasse neu einsteigen. (gei)

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