Anzeige
23. Oktober 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

MPC: Vertriebsstopp für Offen Flotte 2

Der Hamburger Initiator MPC Capital stoppt den Vertrieb der Schiffsbeteiligung MPC Offen Flotte 2 und plant den Fonds vom Markt zu nehmen. Mit dieser Entscheidung reagiere das Unternehmen auf die jüngsten Veränderungen am Chartermarkt, der in Teilbereichen aufgrund der Finanzmarktkrise nachgegeben habe, teilt MPC mit. Maßgebliche Auswirkungen auf das Ergebnis des Unternehmens werde der Schritt nicht haben, auch andere Fonds seien nicht betroffen, so die Mitteilung weiter.

Als Hintergrund der Entscheidung nennt das börsennotierte Emissionshaus die Entwicklung der Charterraten für die im Fonds befindlichen drei 1.800-TEU-Schiffe. Das prospektierte Niveau der Anschlusschartern für die Ende 2009 und Anfang 2010 auslaufenden Beschäftigungen der Schiffe ließen sich nach derzeitiger Einschätzung nicht realisieren, deshalb könnten auch die prognostizierten Ausschüttungen nicht erreicht werden.

Gemeinsam mit der beteiligten Reederei Claus-Peter Offen habe sich MPC daher ?zum Schutz der beteiligten Anleger? für die aktuelle Vorgehensweise entschieden, so das Unternehmen. MPC-Chef Dr. Axel Schroeder: ?Die drei übrigen sich in der Platzierung befindenden Schiffsbeteiligungen der MPC verfügen über langfristige Charterverträge, so dass sie von dem aktuellen Marktumfeld nicht betroffen sind.?

Grundsätzlich sei das Unternehmen von der Anlageklasse Schiffsbeteiligungen überzeugt und rechne mit einer Erholung der Charterraten ab 2010. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...