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2. September 2008, 00:00
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Neues Fonds-in-Fonds-Konzept

Das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds AG bietet über den geschlossenen Fonds Smart Shipping Invest die Beteiligung an dem weltweit ersten offenen Schiffsfonds LF Open Waters OP an.

Die Hanseaten haben den Zielfonds gemeinsam mit der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim in Form einer Société d’Investissement à Capital Variable (SICAV), einer Aktiengesellschaft nach luxemburgischem Recht konstruiert, bei der das Grundkapital variabel gehalten werden kann. Der Fonds verfolgt das Ziel, durch den sukzessiven Aufbau einer Schiffsflotte alle wichtigen Marktsegmente und Größenklassen der Handelsschifffahrt abzudecken. Abhängig von der Marktlage sollen einzelne Schiffe jederzeit veräußert werden und Einnahmen über den Schiffsbetrieb hinaus erzielt werden können. Lloyd Fonds wird geeignete Objekte auswählen und der Fondsgesellschaft entsprechende Empfehlungen unterbreiten.

Wie der Initiator mitteilt, besteht die Schiffsflotte derzeit aus sechs Produkten-/Chemikalien-Tankern mit einer Tragfähigkeit von 13.000 tdw (tons dead weight) und drei -Containerschiffen mit einer Stellplatzkapazität von jeweils 1.510 Standardcontainern (TEU). Aktuell verfüge der Fonds über ein Eigenkapital von rund 110 Millionen US-Dollar bei einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 255 Millionen US-Dollar.

Der als Eigenkapitalfonds Smart Shipping Invest soll 20 Millionen Euro zu dem Zielfonds beisteuern. Anleger können sich bis zum 1. Dezember 2008 mit einer Summe ab 10.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio beteiligen. Vor dem Hintergrund der ab dem 1. Januar 2009 geltenden Abgeltungssteuer auf Veräußerungsgewinne aus Aktien soll die Platzierung von Smart Shipping Invest bis zum Jahresende erfolgen. Das Fondskonzept sieht durch die sukzessive Rückgabe der Anteile ab dem Jahr 2010 steuerfreie jährliche Ausschüttungen in Höhe von zwölf Prozent an die Anleger vor, die alle sechs Monate ausgezahlt werden sollen. (af)

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