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10. November 2008, 00:00
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Premicon trotzt der Schifffahrts-Krise

Das Münchner Emissionshaus Premicon AG vertraut auf einen baldigen Aufschwung in der Hochsee-Schifffahrt und bietet seinen Anlegern mit der MS Atlanticon ein 2.500-TEU-Containerschiff zur Zeichnung an.

Rund 50 Millionen Euro wollen die Bayern in das jüngste Beteiligungsangebot investieren und haben die Volkswerft Stralsund GmbH mit dem Bau beauftragt, die das Schiff bis zum 31. August 2010 abliefern soll: ?Wir setzen bewusst auf die hohe Qualität sowie Preis- und Termintreue eines bekannten inländischen Anbieters. Die höheren Baukosten werden sich sowohl durch intelligent gewählte Zahlungstermine und Kaufpreistranchen als auch im laufenden Schiffsbetrieb schnell rechnen. Die anfänglichen Mehrkosten werden durch Einsparungen bei den Wartungs-, Reparatur- und Betriebskosten mehr als ausgeglichen?, so Premicon-Vorstand Alexander Nothegger.Die Bereederung übernimmt die Hamburger Columbia Shipmanagement (Deutschland) GmbH. Als Charterer soll die Schoeller Holdings Limited fungieren, die de MS Atlanticon in ihren Pool?Hanse CS 2700 TEU? aufnehmen wird, der zum Zeitpunkt der Ablieferung 16 Schiffe ähnlicher Bauart und Größe umfassen soll.

30,5 Millionen Euro sollen Privatanleger zur Gesamtinvestitionssumme beisteuern, die sich ab 20.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen können. Im Gegenzug sollen sie von jährlichen Ausschüttungen zwischen 7,5 und 15 Prozent ihrer Einlage profitieren. Wie der Initiator mitteilt, ist bis zur Ablieferung des Schiffes eine Sonderausschüttung von jährlich sechs Prozent ab Einzahlungsdatum geplant. (af)

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