Anzeige
Anzeige
26. März 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schlechte Aussichten für Securenta-Anleger

Schlechte Nachrichten für Anleger des insolventen Finanzdienstleisters Securenta AG: Sie können aus ihren Beteiligungen kaum Rückzahlungen erwarten, sondern müssen unter Umständen sogar erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen oder noch ausstehende Beträge aus Ratensparverträgen in die Insolvenzmasse einzahlen.

Das ergab die Gläubigerversammlung des zur ?Göttinger Gruppe? gehörenden Unternehmens, die nach Streit über Stimmrechte und einem Befangenheitsantrag gegen den Insolvenzrichter abgebrochen und auf den 13.Mai 2008 vertagt wurde. Nach dem Bericht des Insolvenzverwalters Peter Knöpfel verfügt das Unternehmen lediglich noch über Bankguthaben in Höhe von einer Million Euro.

Die Securenta hatte in den 1990er Jahren in großem Stil vor allem Ratensparer als atypisch stille Gesellschafter geworben. Entsprechend ihrer Stellung als Mitunternehmer sollen die Anleger im Insolvenzverfahren nachrangig behandelt und damit beispielsweise erst nach den kreditgebenden Banken bedient werden.

Die ?wahren Verantwortlichen? ließen sich nach Knöpfels Auffassung nicht mehr in Anspruch nehmen, da sie allesamt eidesstattliche Versicherungen abgegeben hätten, berichtet die Bremer Kanzlei KWAG, die nach eigenen Angaben ?einige Hundert? Anleger der Göttinger Gruppe vertritt. Der Insolvenzverwalter habe aber die Jahresabschlüsse 2002 bis 2004 angefochten, um die Wirtschaftsprüfer, die Abschlüsse testiert hätten, in Regress nehmen zu können. (hb)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Donald “Robin Hood” Trump, der protektionistische Rächer

Seit Ende des II. Weltkriegs waren die Beziehungen zwischen deutschen Regierungschefs und US-Präsidenten meistens von herzlicher Wärme geprägt. Doch wenn man sich die Bilder des Besuchs von Angela Merkel bei Donald Trump zu Gemüte führt, weiß man, was politische Eiszeit ist. 

mehr ...

Berater

Feeling über Fakten: Setzen Sie Ihr Produkt ins richtige Licht

Manch ein Berater wundert sich: Er präsentiert seinem Kunden ein exzellentes Produkt. Mit idealen Konditionen. Er rechnet Zahlen aus und betont die hohen Sicherheiten. Doch sein Gegenüber beißt nicht an. Der Grund ist oft einfach: Ihr Kunde fühlt es nicht. Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...