Standardkaufvertrag für Zweitmarkt-Schiffsbeteiligungen

Eine Arbeitsgruppe des Berliner VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. hat unter der Federführung des Emissionshauses Maritim Invest und der Maklerin für Zweitmarktfondsanteile Deutsche Sekundärmarkt (DSM), beide Hamburg, einen Standardkaufvertrag für den Verkauf von Schiffsfonds-Anteilen an private oder institutionelle Käufer entwickelt.
Das Dokument soll insbesondere die Modalitäten der Bezahlung und Eigentumsübertragung, die Ansprüche auf Auszahlungen aus dem laufenden Fondsbetrieb sowie die Frage der Nachhaftung nach dem Verkauf detailliert regeln.

Die beiden Unternehmen für den Ankauf und Handel von Schiffsfondsanteilen auf dem Sekundärmarkt sind eigenen Angaben zufolge die ersten, die sich verpflichtet haben, den neuen Vertrag ab sofort für alle Direktverkäufe von Zweitmarktfonds zu verwenden. Wie der Branchenverband VGF mitteilt, hätten weitere Marktteilnehmer ihr Interesse signalisiert, den Vertrag ebenfalls zu übernehmen.Ziel der Initiative sei es, den ausstiegswilligen Anlegern durch die Vereinheitlichung der Vertragsbedingungen mehr Sicherheit zu geben, wenn sie auf dem vergleichsweise jungen Markt agieren.

„Der Mustervertrag für den Direktkauf von Schiffsbeteiligungen steht im öffentlichen Bereich unserer Internetseite und ist so für alle Marktteilnehmer zugänglich. Natürlich verbinden wir damit die Hoffnung, dass auch Nicht-Mitglieder des VGF das Vertragswerk nutzen, um in ihren Zweitmarktaktivitäten mehr Rechtssicherheit für Anleger zu schaffen,“ erklärt Eric Romba, Sprecher und Hauptgeschäftsführer des VGF gegenüber cash-online.Gleichzeitig kündigte er an, den neuen Standardvertrag um relevante Klauseln für einen Verkauf von Schiffsfondsanteilen über eine Plattform zeitnah erweitern zu wollen. (af)

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