Anzeige
Anzeige
12. Juni 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umweltauflagen erfordern zusätzliche Schiffe

Internationale Abkommen zur Senkung des Schwefelgehalts im Schiffstreibstoff werden eine zusätzliche Nachfrage nach Schiffen hervorrufen. Diese Prognose gab der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, Dr. Hans-Heinrich Nöll, auf der Marine Capital Conference der HSH Nordbank, Hamburg, ab.

Bis 2018 sinke der maximal zulässige Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff von 4,5 auf 0,5 Prozent. Dies bedeute, dass die Schiffe dann nicht mehr wie bisher mit Schweröl, sondern mit wesentlich teurerem Dieselöl betrieben würden. Charterer würden dann versuchen, diese Zusatzkosten zu verringern, indem sie die Schiffe langsamer fahren ließen.

Ein um fünf Knoten (9 Kilometer pro Stunde) geringeres Tempo halbiere den Treibstoffverbrauch, berichtete der Hauptgeschäftsführer des Hamburger Verbands. Schiffe könnten daher beispielsweise mit 20 Knoten (37 Kilometer pro Stunde) statt mit 25 Knoten fahren.

Diese Tendenz sei wegen der in den vergangenen Jahren bereits deutlich gestiegenen Treibstoffpreise schon heute beobachtbar: ?Immer mehr Linienreedereien gehen dazu über, Schiffe langsamer fahren zu lassen?, sagte Nöll, ?dadurch werden mehr Kapazitäten benötigt.? Denn wenn ein Schiff für eine Strecke längere Zeit brauche, seien für den globalen Gütertransport entsprechend mehr Schiffe erforderlich. Die steigenden Treibstoff- und Personalkosten würden zudem die Nachfrage nach großen Schiffen anheizen, da diese effizienter seien als kleine. (gei)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...