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29. Juli 2008, 00:00
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Weiterer Hesse-Newman-Fonds: Profite mit Subprime-Krise

Die Hesse Newman Capital AG (ehemals Finanzhaus Rothmann), Hamburg, hat mit dem Hesse Newman Aurelius Fund 1 einen weiteren Fonds aufgelegt. Nach einem Schiffsfonds, der vor gut zwei Wochen annonciert wurde, handelt es sich um das zweite Angebot von Hesse Newman innerhalb kurzer Zeit. Zuvor hatte das Unternehmen seit der mehrheitlichen Übernahme durch die SBW Schweizer Beteiligungswerte AG im November 2007 und einigen Turbulenzen keine neuen Fonds auf den Markt gebracht.

Der Aurelius Fund 1, der in Zusammenarbeit mit der in Wien ansässigen Aurelius Capital Management AG konzipiert wurde, will von der aktuellen internationalen Finanzkrise profitieren. Er soll in ein Portfolio von Wertpapieren investieren, die durch Unternehmenskredite besichert werden. Diese Papiere seien, so Hesse Newman, durch die Subprime-Krise, die sich auch auf das Segment der Unternehmenskredite auswirke, derzeit häufig unterbewertet. Die Investition soll durch Co-Investments mit institutionellen Anlegern und Family Offices erfolgen. Die aktuelle Krise sei ?eine historische Chance?, so Hesse Newman.

Der Fonds hat ein angestrebtes Volumen von 40 Millionen Euro. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.(sl)

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