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8. Januar 2009, 00:00
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Leistungsbilanzen: VGF-Portal füllt sich

Rund 80 Prozent der 44 im Verband geschlossene Fonds (VGF), Berlin, organisierten Emissionshäuser haben bis zum Jahreswechsel ihre Leistungsbilanzen für 2007 beim Verband abgeliefert und sind damit der beschlossenen Verpflichtung zur Vorlage dieser Soll-Ist-Vergleiche nachgekommen.

Für 34 der Initiatoren sind die Berichte in dem ?Leistungsbilanzportal? des VGF online abrufbar, die Dokumentation der Münchener Real I.S. AG liegt nach Angaben des Verbands nur gedruckt vor und kann lediglich beim Initiator selbst bestellt werden. Zwei Häuser ? Colonia Fonds Management aus Köln und Signa aus Düsseldorf ? seien Neugründungen und würden noch keine Leistungsbilanz abgeben. Fünf der insgesamt 49 VGF-Mitglieder sind ?Fördermitglieder? und stellen als Beratungsunternehmen keine Leistungsbilanzen auf.

Noch sieben Initiatoren säumig

Säumig sind noch sieben Mitglieder: Die in oder bei München ansässigen Initiatoren Doba, Sachsenfonds und WealthCap sowie Hesse Newman Capital aus Hamburg, die Bad Homburger SAB, Tomorrow Fund Management aus Berlin und die Ende November 2008 beigetretene US Treuhand, Darmstadt. Von Doba und SAB fehlt jeweils auch die Leistungsbilanz per Ende 2006.

Von den 2007er-Leistungsbilanzen in dem Portal sind die Dokumentationen der Hamburger MPC Capital, RREEF aus Frankfurt und SHB, Aschheim/München, noch als vorläufig gekennzeichnet. Nordcapital, Hamburg, hat bislang nur einen ?Geschäftsbericht? mit zusammengefassten Daten vorgelegt, die vollständige und testierte Leistungsbilanz steht noch aus. Die Dokumentation der IVG, Bonn, beschränkt sich auf die seit 2003 aufgelegte Fondsreihe Euro Select sowie einen Lebensversicherungs-Zweitmarktfonds. Die Ergebnisse des von der IVG übernommenen Initiators Wert-Konzept sind nicht enthalten.

Umfang sehr unterschiedlich

Der Umfang der Berichte ist höchst unterschiedlich. So stellt der erst 2007 gegründete Anbieter Hamburg Trust sich und seine bis dato drei Fonds auf nicht weniger als 48 Seiten dar. Die Deutsche Bank, Frankfurt, kommt für die mehr als 130 Fonds ihres Geschäftsbereichs Asset Finance und Leasing hingegen mit 22 Seiten aus. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Angebote der Deutschen Immobilien Leasing (DIL); die Fonds der ebenfalls zur Deutschen Bank gehörenden RREEF sowie anderer Geschäftsbereiche der Bank sind dort nicht enthalten. Umfangs-Spitzenreiter bleibt die Hamburger HCI Capital mit 480 Seiten für 468 Fonds. (sl)

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