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1. September 2009, 00:00
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MPC investiert in Biomasse-Kraftwerk

Anleger des MPC Bioenergie investieren in ein Biomasse-Kraftwerk in São Borja, Brasilien, das im Jahr 2010 fertiggestellt und mit einer Brutto-Spitzenleistung von 12,3 Megawatt rund 40.000 brasilianische Haushalte mit Strom versorgen soll. Der Stoff, aus dem die Anlage die Elektrizität gewinnt, sind Reishülsen, die als Abfallprodukt bei der Reisproduktion entstehen und von der Anlage in Strom verwandelt werden können.

Außerhalb Asiens zählt Brasilien mit einer Jahresproduktion zwischen elf und 13 Millionen Tonnen zu den größten Reisproduzenten weltweit. Auf eine Tonne des Grundnahrungsmittels entfallen rund 200 Kilogramm Reishülsen. Das Biomasse-Kraftwerk benötigt MPC-Angaben zufolge rund 96.000 Tonnen an Reishülsen jährlich. Um diesen Bedarf zu decken, wurden entsprechende Lieferverträge mit einer Laufzeit von zwölf Jahren und einer Verlängerungsoption über weitere drei Jahre geschlossen.

Im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken erzeugt die Anlage rund 15.500 Tonnen weniger CO2-Emissionen. Diese Einsparungen lassen sich über den Handel mit CO2-Emissionsrechten, sogenannten Carbon Credits, zu Geld machen. Die dafür notwendige Eintragung im Register des Klimasekretariats der Vereinten Nationen ist bereits erfolgt. Eine andere Einnahmequelle des Fonds bildet der Verkauf der Reishülsenasche, die bei der Verbrennung entsteht und in der Gummi- und Betonproduktion verwendet wird.

Anleger können den Fonds ab 10.000 Euro plus drei Prozent Agio zeichnen. Ihnen wird nach Ablauf der geplanten Fondslaufzeit von 17,5 Jahren ein Gesamtmittelrückfluss nach Steuern von rund 226 Prozent bezogen auf die Beteiligungssumme ohne Agio in Aussicht gestellt. (af)

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