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17. September 2009, 00:00
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Paribus-Anleger sollen von der Schifffahrtskrise profitieren

Mit dem neuen Dachfonds Paribus SchiffsportfolioRenditefonds X GmbH & Co. KG will der Hamburger Initiator Paribus Capital zwischen 30 und 60 Millionen Euro bei Anlegern einsammeln und in Schifffahrtsgesellschaften investieren, die in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sind. Nach Eintritt einer erhofften Markterholung soll die Paribus-Fondsgesellschaft vorrangig an den Erlösen der Zielfonds beteiligt werden.

Das größte Chancenpotenzial schreiben die Hanseaten Fondsgesellschaften zu, die Containerschiffe zwischen 800 und 5.000 TEU oder Massengutfrachter mit einer Tragfähigkeitvon 10.000 bis 80.000 tdw betreiben und über eine maximalen Beschäftigungsrestdauer von drei Jahren verfügen. Der Verfall der Charter- und Frachtraten wie auch der Werte von Gebrauchtschiffen seien binnen Jahresfrist teilweise um mehr als die Hälfte gesunken. „Langfristig werden sich die Märkte wieder erholen. Ich gehe davonaus, dass dies bis spätestens 2013 der Fall sein wird. Momentan deutet einiges darauf hin, dassdie Erholung schon vorher eintreten könnte“, erläutert Thomas Böcher, Geschäftsführer bei Paribus Capital und geht davon aus, dass sein Fonds überproportional vom Anziehen der Schifffahrtsmärkte profitieren kann. Die Einnahmen sollen aus der Veräußerung der Schiffe oder den Beteiligungen daran generiert werden. Aus Gründen der Risikostreuung sieht das Fondskonzept eine Begrenzung des Investitionsvolumens von maximal 30 Prozent des Kommanditkapitals proSchifffahrtsgesellschaft vor, deren Einhaltung durch ein Investitionskomitee überwacht wird.

Die Paribus-Offerte ist rein eigenkapitalbasiert, erlaubt jedoch die Aufnahme eines Kontokorrentkredits zur kurzfristigen Finanzierung. Das Platzierungsvolumen ist zunächst 30 Millionen Euro festgesetzt, kann bei entsprechender Nachfrage auf das doppelte erweitert werden. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 10.000 Euro zuzüglich zwei ProzentAgio. Anleger, die dem Fonds bis zum Silvestertag 2009 beitreten, erhaltenjährlich einen Frühzeichnerbonus in Höhe von 6 Prozent, der gemeinsam mit der ersten Liquiditätsausschüttung ausgezahlt werden soll. Das Fondskonzept beinhaltet eine Performance Fee in Höhe von 25 Prozent des jeweiligen Mehrerlöses als Vorabgewinn, die dem Initiator zusteht, sofern die IRR-Rendite aus einer Investition 13 Prozent pro Jahr („HurdleRate“) überschreitet. Die Laufzeit des Fonds soll voraussichtlich am 31. Dezember 2014 enden, kann jedochzweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Allerdings haben sich die Fondskonzeptionäre vorbehalten, diese so lange weiterzuverlängern, bis das letzte Schiff beziehungsweise die letzte Beteiligung verkauft ist.Gemäß der Prognoserechnung erwartet Paribus Capital Auszahlungen an die Anleger voninsgesamt rund 148 Prozent bezogen auf die Beteiligungssumme. Wie der Initiator mitteilt, könnten erste Ausschüttungen schon bei 75-prozentiger Erholung im Jahr 2012 ausgezahlt werden. (af)

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