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14. September 2009, 00:00
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Private-Equity-Branche ist liquide, doch Banken knausern

Die deutsche Beteiligungsbranche hat Milliarden in der Kriegskasse. Dieses Ergebnis liefert eine aktuelle Umfrage der mittelstandsorientierten Beratungsgesellschaft Concentro Management, Nürnberg/München. Die befragten 40 Private-Equity-Gesellschaften mit Investitionsschwerpunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügen demnach über Kapital in Höhe von 7,5 Milliarden Euro.

Da erhebliche Liquidität für Investitionsgelegenheiten bereitstünde, liege der Hemmschuh auf der Fremdkapitalseite, so die Studie. Die große Mehrheit der Investoren verfolge weiterhin eine aktive, suchende Strategie – 86 Prozent der Befragten wollen sich auch während der Krise an Zielunternehmen beteiligen. Allerdings seien Refinanzierungen der Unternehmen oder eine begleitende Akquisitionsfinanzierung von den Banken äußerst schwer zu bekommen – häufig werde daraus eine “Mission Impossible”.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass klassische Buy-Out-Investoren zunehmend Turnaround Investments entdecken. Mehr als die Hälfte der Befragten sind bereit, in Unternehmen mit eskalierten Krisensymptomen zu investieren. Dafür stehen 1,8 Milliarden Euro an Liquidität bereit.

Die Umfrage belege ferner, dass der Beteiligungsmarkt zu einem von Käufern und Investoren dominierten Segment geworden ist. Diese könnten sich geeignete Unternehmen nach strategischen Kriterien aussuchen und zu den derzeit günstigen Bewertungen einsteigen, so die Analyse. (hb)

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