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31. August 2009, 00:00
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Studie: Kunden und Vermittler uneins in Beratungsfragen

Die Einschätzungen von Vermittlern und Kunden hinsichtlich der Anlageberatung bei geschlossenen Fonds driften teilweise deutlich auseinander, wie eine aktuelle Studie der Dr. Schirrmann Marketingberatung im Auftrag der Handelsplattform Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) zeigt.

So bewerten die 243 befragten aktuellen Kunden beispielsweise Informationen über den Treuhänder eines Beteiligungsangebots auf einer Skala von eins (absolut unwichtig) bis sechs (absolut wichtig) mit dem Durchschnittswert 4,64. Die 44 befragten Vermittler messen diesem Kriterium mit 3,02 vergebenen Punkten deutlich weniger Gewicht bei. Ähnliche Diskrepanzen ließen sich laut DZAG auch in der Bewertung der Wichtigkeit von Leistungsbilanzen sowie von externen Auszeichnungen feststellen.

Besonderen Wert legten die Kunden der Umfrage nach auf eine neutrale Beratung (Durchschnittswert: 5,52), ihren Vermittlern attestieren sie, dieser Forderung überwiegend nachzukommen (4,63). Auch wenn es darum geht, komplexe Sachverhalte zu erklären (4,84), oder Infos zur Entwicklung bereits gezeichneter Beteiligungen zu liefern (4,25), hält sich die Kritik der Kunden an der gängigen Beratungspraxis in Grenzen.

Ein durchwachsenes Zeugnis (3,03) stellt die Kundschaft ihren Beratern indes aus, wenn es um Infos zu Produkten geht, die bei der Konkurrenz gezeichnet wurden. (hb)

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