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9. Dezember 2010, 17:19
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Auch KGAL legt neuartigen Schiffsfonds mit nur einem Bulker auf

Nach Voigt & Collegen und MPC Capital hat das Grünwalder Emissionshaus KGAL mit dem SeaClass 9 ebenfalls eine maritime Offerte in den Vertrieb geschickt, die in nur ein Schiff investiert und mit einer zusätzlichen Story bei Anlegern und Vertrieb punkten will.

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Das KGAL-Fondsschiff "MV Coal Age"

Der Schüttgutfrachter „MV Coal Age“ des KGAL-Fonds zählt mit einer Tragfähigkeit von rund 73.000 dwt (deadweight tons) zur Panamax-Klasse. Wie das Emissionshaus mitteilt, wurde das Schiff im Jahr 1997 abgeliefert und werde voraussichtlich am Ende Juni 2011 zu einem Preis von 26,24 Millionen US-Dollar von der Fondsgesellschaft übernommen.

Aus Sicht des Initiators zeichnet sich das Beteiligungsangebot durch ein besonders hohes Maß an Sicherheit für die Anleger aus: Zum einen sei das Schiff bis Juli 2015 über einen sogenannten „Bareboat-Chartervertrag“ fest an den Charterer Bird Acquisition Corp., Marshall Islands, ein Unternehmen der Excel Maritime Carriers Ltd. auf den Bermudas verchartert.

Zudem stehe eine Tochtergesellschaft der Münchner Rück bis November 2012 für einen Großteil der Charterraten ein, falls der Charterer ausfällt.

Weitere Sicherheit erhalte die Offerte durch die Beteiligung der AL Ships GmbH in Höhe von 3,15 Millionen US-Dollar an der Fondsgesellschaft. Das Unternehmen ist ein Joint Venture des Emissionshauses KGAL und der auf der Isle of Man ansässigen V.Ships-Gruppe. Letztere zählt nach Angaben des Initiators zu den führenden unabhängigen Schiffsmanagern der Welt und betreut eine Flotte von mehr als 1.000 Schiffen. Konzeptionsgemäß soll das Assetmanagement sowie die wirtschaftliche und technische Betreuung des Frachters der AL Ships GmbH obliegen, während die V.Ships-Gruppe für die Vermarktung des Schiffes verantwortlich zeichnen wird.

Allerdings sollen dem Fondskonzept zufolge die Privatanleger vorrangig die prognostizierten Ausschüttungen in Höhe von zehn Prozent der Einlage pro Jahr beginnend zu Ende Juni 2011 erhalten. Letztere können den Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von knapp 30 Millionen US-Dollar ab 15.000 US-Dollar zuzüglich drei Prozent Agio zeichnen. Bis zum Ende des Prognosezeitraums im Juni 2022 sollen sie kumuliert 165 Prozent der Einlage nach Steuern erhalten.

„Schiffsinvestments müssen in dieser Zeit doppelt überzeugen. Wir haben es sogar geschafft, mehr als zwei gute Argumente für den Einstieg in unseren SeaClass 9 zu finden: Ein im Vergleich zu den letzten Jahren günstiger Einkaufspreis, eine bevorzugte Ausschüttung und reduziertes Risiko im Hinblick auf Betriebskosten und Charterausfall. Damit stoßen wir auf großes Interesse im Markt, was uns sehr freut.“, sagt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL zu dem neuen Konzept. (af)

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4 Kommentare

  1. Finger weg von Fonds, ich kenne niemanden der durch eine Investition eine Rendite erwirtschaftet hat. In allen Fällen die ich kenne, bin selbst betroffen, hat man nach dem Ablauf der Laufzeit weniger in der Tasche als vorher. Die Gewinner sind die Leasingfirmen, Banken und sogar der Staat. Es gibt keine Steuersparmodelle.

    Kommentar von watchbird — 12. Januar 2011 @ 06:07

  2. GRÖßTE Vorsicht!!! Was sind fünf Jahre bareboat-Charter im Vergleich zu zwölf und mehr Jahren im internationalen Bereich (Maersk, Seadrill etc.). Wieder dürfen Anleger in die nächste Konjunktur mit haftendem Eigenkapital einen Kahn finanzieren. Wieder das Argument: die Wirtschaft zieht an. Wir empfehlen wir den täglich liquiden Schiffsaktienfonds Plenum Maritime Fund (WKN A1C2WX), da habe ich den echten Schiffffahrtscashflow und kein teures Emissionshausprodukt mit einem Schiff…der offene Fonds von Plenum hat dieses Jahr bereits super Zuwachs erwirtschaftet. Weg von schiffsfinanzierenden Beteiligungen.

    Kommentar von Tom Burow — 10. Dezember 2010 @ 14:19

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