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14. September 2010, 10:57
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G.U.B.-Dreifachplus für MPC Deutschland 7

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat den Fonds „Deutschland 7“ des Hamburger Emissionshauses MPC Capital Investments mit insgesamt 84 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem Gesamturteil „sehr gut“ (Dreifachplus).

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Fondsobjekt in Erlangen

Der Fonds investiert in einen neu errichteten Bürokomplex mit insgesamt 37.000 Quadratmetern Mietfläche in Erlangen. Mieter der gesamten Flächen ist bis Juli 2025 eine Tochtergesellschaft des französischen Energieunternehmens Areva. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Unter Stärken/Chancen des Angebots hebt die G.U.B. neben dem sehr erfahrenen Initiator hervor, dass das Fondsobjekt bereits fertig gestellt und an den Mieter übergeben worden sei, ein Wertgutachten einen angemessenen Kaufpreis belege und der Mietvertrag über 15 Jahre mit einem bonitätsstarken Mieter bestehe. Zudem handele es sich um Gebäude mit einem hohen Umweltstandard, das Fremdkapital sei bereits zugesagt worden und die Fondskosten seien mit sieben Prozent des Gesamtaufwands moderat. Positiv fallen daneben die unabhängige Mittelverwendungskontrolle und ein Kündigungsrecht für die Anleger in bestimmten persönlichen Notlagen ins Gewicht.

Schwächen/Risiken sieht die G.U.B. darin, dass MPC aktuell durch das Marktumfeld – insbesondere bei Schiffsfonds – belastet sei und ein erhöhtes Risiko der Anschlussvermietung bestehe. Der geplante Zeitpunkt des Verkaufs nach zehn Jahren könne insofern wenig günstig sein (Ein-Mieter-Objekt mit dann noch fünf Jahren Rest-Mietvertrag). Zudem sei keine Platzierungsgarantie abgegeben worden (aber eine Kostengarantie von MPC für den Fall der Rückabwicklung), das Vertragswerk erfordere Vertrauen in den Initiator und die Fremdkapitalzinsen seien noch nicht fixiert.

Die Interessenkonstellation weise dadurch Besonderheiten auf, dass drei MPC-Dachfonds mit insgesamt 2,28 Millionen Euro als Gründungsgesellschafter an dem Fonds beteiligt seien und die MPC Capital Investments ihre Einlage von 250.000 Euro erst nach Aufforderung durch die Fondsgesellschaft bei entsprechendem Liquiditätsbedarf leisten müsse.

Die zur Cash-Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (sl)

Foto: MPC Capital

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1 Kommentar

  1. […] So fordert die Hamburger SPD vom Senat ein grundsätzliches Verbot de… mehr http://www.cash-online.de […]

    Pingback von • Hamburger Mietvertrag | MisterInfo — 1. Oktober 2010 @ 06:47

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