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16. Dezember 2010, 13:02
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G.U.B.-Dreifachplus für siebten A380-Fonds von Dr. Peters

Die Hamburger Ratingagentur G.U.B. hat das Beteiligungsangebot DS-Fonds Nr. 137 Flugzeugfonds XII des Dortmunder Initiators Dr. Peters mit insgesamt 84 von 100 möglichen Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (Dreifachplus).

J Rgen-Salamon-Dr -Peters in G.U.B.-Dreifachplus für siebten A380-Fonds von Dr. PetersDer Fonds investiert in ein Passagierflugzeug des Typs Airbus A380-800, das nach der für April 2011 geplanten Ablieferung über einen Zeitraum von zehn Jahren an die Fluggesellschaft Air France verleast ist. Im Anschluss hat die Airline drei Verlängerungsoptionen von insgesamt sieben Jahren.

Das Investitionsvolumen der Offerte beläuft sich auf gut 174,7 Millionen Euro, bei einem Eigenkapitalanteil von 67,5 Millionen Euro. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Zu den Stärken/Chancen des Beteiligungsangebots zählt nach Auffassung der G.U.B.-Analysten, dass es von einem außergewöhnlich erfahrenen Initiator mit sehr guter Leistungsbilanz aufgelegt wurde, der bereits sechs Flugzeuge des gleichen Typs über Publikumsfonds finanziert hat. Daneben sei der Kaufpreis von rund 156,8 Millionen Euro durch drei Wertgutachten als angemessen bestätigt.

Pluspunkte erhält die Offerte auch für den langfristigen Leasingvertrag mit der namhaften Fluggesellschaft Air France, die alle Betriebskosten einschließlich Versicherung und Wartung trage. Positiv sei zudem, dass die Gesamtfinanzierung durch eine Platzierungsgarantie sowie eine Darlehenszusage abgesichert sei. Daneben seien die Anleger während der Erstvermietungsphase keinen Währungsrisiken ausgesetzt, da der Leasingvertrag in Euro abgeschlossen wurde. Sie könnten die Auszahlungen nach dem Steuerkonzept fast steuerfrei und den Veräußerungsgewinn vollständig steuerfrei vereinnahmen.

Zu den Schwächen/Risiken des Fonds zählen die G.U.B.-Analysten neben Bau- und Ablieferungsrisiken allgemeine Marktrisiken, die trotz deutlicher Erholungstendenzen im Passagiergeschäft verblieben. Zudem sei die Zweitmarktfähigkeit des Fonds-Anteils eingeschränkt. Schließlich bestünde ein Potenzial für Interessenkonflikte, da die Treuhänderin und der Asset Manager mit dem Initiator verflochten seien.

Die zur Cash.Medien AG gehörende G.U.B. bewertet seit 37 Jahren Produkte des privaten Kapitalmarkts und ist damit die älteste Ratingagentur Deutschlands. (af)

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2 Kommentare

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