Anzeige
22. Dezember 2010, 16:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamburger Emissionshäuser gründen „IG Deutsche Flagge“

Die Hamburger Emissionshäuser HCI Capital, MPC Capital und Ownership haben die „Interessengemeinschaft (IG) zur Umlage der Mehrkosten deutscher Flagge“ durch Unterzeichnung der Vereinssatzung offiziell gegründet.

Deutschlandflagge Online-127x150 in Hamburger Emissionshäuser gründen „IG Deutsche Flagge“Ziel sei es, die so genannte Tonnagesteuer in der aktuellen Form zum Vorteil der gesamten deutschen Reederschaft zu erhalten und die von ihr auf den Maritimen Konferenzen gegenüber der Bundesregierung gemachten Zusagen, bis Ende dieses Jahres zwischen 500 und 600 Schiffe unter der deutschen Flagge zu betreiben, umsetzen zu können.

Vorbehalt der wirtschaftlichen Machbarkeit

Das anlässlich der Maritimen Konferenz im Jahr 2006 gemachte Versprechen, das auf der 6. Nationalen Martitimen Konferenz im März 2009 bekräftigt worden sei, habe jedoch unter dem Vorbehalt der wirtschaftlichen Machbarkeit gestanden.

Die IG Deutsche Flagge hat eigenen Angaben zufolge ein Umlagesystem entwickelt, das es durch die Nutzung von Synergieeffekten sowohl kleineren als auch größeren Schiffen erlaubt, die Mehrkosten der deutschen Beflaggung tragen zu können.

Die Kostenpoolung solle am 1. Juli 2011 erstmals operativ umgesetzt. Bislang seien 115 Schiffe unmittelbar der „IG Deutsche Flagge“ beigetreten, so deren Initiatoren. Der Verband deutscher Reeder (VDR) unterstützt die Initiative.

Weitere Informationen zur IG Deutsche Flagge sind im Internet unter www.ig-deutscheflagge.deabrufbar. (af)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Sehr honorig. Nur wenn Anleger in Zukunft keine Schiffsbetieligung mehr machen wollen, weil sie nicht mehr jahelang mit ihrem EK haften wollen, hilft auch eine Gewerkschaft für die Tonnagesteuer nichts mehr. Na ja, wenn schon die KG Modelle nichts mehr bringen, dann wenigstens vereinnt steuerliche Vorteile sichern…das Geschäftsmodell Emissionshaus geht dem Ende zu…

    Kommentar von Ratingadvisory — 26. Dezember 2010 @ 16:56

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

GDV: Senioren ab 75 sollen zum Fahrtest

Die Versicherer fordern, dass Autofahrer ab dem 75. Lebensjahr eine verpflichtende Kontrollfahrt absolvieren, um ihre Fahrtüchtigkeit testen zu lassen. “Die Unfallforschung der Versicherer wird in diesem Jahr Standards für eine solche Testfahrt entwickeln”, erklärte Siegfried Brockmann, Chef der Unfallforschung des GDV, in der “Westfalenpost”.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Fondsnet baut institutionelle Kundenbetreuung aus

Der Erftstadter Maklerpool Fondsnet stärkt die Beratung und Betreuung institutioneller Kunden. Marc Blum (50) unterstützt seit 1. November 2016 als Ansprechpartner den Geschäftsbereich Fund-Servicing, der für eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um die Betreuung und Verwaltung von Investmentfonds steht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...