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23. Juni 2010, 15:57
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Paribus füllt Opportunity-Schiffsfonds

Das Hamburger Emissionshaus Paribus Capital stellt über seinen Sanierungsfonds „Ship Portfolio“ vier Schiffsgesellschaften Überbrückungskapital zur Verfügung. Dabei handelt es sich um zwei Containerschiffe und zwei Feeder-Container, die durch Fonds von anderen Hamburger Initiatoren finanziert werden.

Rettungs-fonds-rettungsring-127x150 in Paribus füllt Opportunity-Schiffsfonds Unter die Arme gegriffen wird der MS „Rio Alster“ des Emissionshauses MPC, der MS „E.R. Helgoland“ aus dem Hause Nordcapital sowie der MS „Asta Rickmers“ und der MS „Carla Rickmers“ des Emissionshauses Atlantic.

Die MS „Rio Alster“ ist fünf und die MS „E.R. Helgoland“ knapp acht Jahre alt und haben eine Kapazität von jeweils rund 2.500 TEU (Stellplatz für Standardcontainer). Die beiden Atlantic-Schiffe MS „Asta Rickmers“ und MS „Carla Rickmers“ sind 9,5 Jahre alt und fassen jeweils 1.200 TEU.

Mit dem neuen Kapital sollen die vier Schiffe die momentane Durststrecke an den Schiffsmärkten überwinden. Als Gegenleistung profitiert der Paribus-Fonds vorrangig, wenn die Schiffe wieder Gewinne einfahren.

„Wenn wir den von Clarkson Research ermittelten Marktwert den Bankverbindlichkeiten der jeweiligen Schiffsgesellschaft gegenüber stellen, kommen wir bei allen vier Schiffen auf einen komfortablen Kapital-Puffer von jeweils acht bis zehn Millionen US-Dollar“, sagt Paribus-Geschäftsführer Thomas Böcher.

Alle vier Schiffe seien zudem beschäftigt und erzielten Einnahmen. Paribus rechnet damit, dass seinem Fonds ein Gewinn-Vorab zwischen zehn und zwölf Prozent jährlich zufließt. Darüber hinaus kassiere das Paribus Ship Portfolio teilweise auch nach Rückführung des Überbrückungskapitals Auszahlungen aus dem laufenden Betrieb und dem Schiffsverkauf, so das Unternehmen.

„Bei der ‚Rio Alster‘ und der ‚E.R. Helgoland‘ rechnen wir in 2014 mit den ersten Rückflüssen. Im Fall der ‚ASTA Rickmers‘ und der ‚CARLA Rickmers‘ werden wir unseren Prognosen zufolge bereits 2012 die ersten Rückzahlungen verzeichnen können“, so Böcher. Damit würden die erwarteten Rückflüsse im Rahmen der Beispielrechnung im Prospekt liegen. (hb)

Foto: Shutterstock

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