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22. Juli 2010, 14:44
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Studie: Drei Viertel aller Initiatoren verschwunden

Die Branche der geschlossenen Fonds ist von einer hohen Fluktuation ihrer Protagonisten geprägt. Eine Studie des Analysehauses Fondsmedia hat das Kommen und Gehen dokumentiert: Demnach sind inzwischen bereits drei Viertel der 148 vor zehn Jahren am Markt aktiven Emissionshäuser verschwunden.

Drei-Viertel-verschwunden-127x150 in Studie: Drei Viertel aller Initiatoren verschwundenAm stärksten sind Anbieter von Medien- und Windkraftfonds betroffen. Sie haben der Studie zufolge einen Anteil von 81 beziehungsweise 88 Prozent am “Unternehmensschwund”. Am stabilsten erwies sich dagegen die zuletzt in unsicheres Fahrwasser geratene Gruppe der Schiffsfondsanbieter. In diesem Segment ging die Zahl der Emittenten um rund 38 Prozent zurück.

In erster Linie sind laut Fondsmedia jene Emissionshäuser vom Markt verschwunden, die sich ausschließlich auf steuersparorientierte Fonds fokussiert oder nur relativ wenig Eigenkapitalvolumen platziert hatten. Bei letzteren war die Wahrscheinlichkeit neunmal höher, sich nicht dauerhaft am Markt etablieren zu können.

Die wichtigsten Kriterien, ob ein Emissionshaus als „aktiv“ zu bewerten ist, sind für die Analysten eine aktuelle Internetpräsenz, die Verfügbarkeit einer Leistungsbilanz und eine nachhaltige Emissionstätigkeit. (hb)

Foto: Shutterstock

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2 Kommentare

  1. Ich halte dies für eine sehr dürftige
    Information ohne Angaben von
    Firmen!!!

    Kommentar von Molitor Bernhard KL — 3. August 2010 @ 17:56

  2. Schön hierzu mal eine Zahl zu lesen. Mir dreht sich regelmäßig der Magen um, wenn ich sehe, dass wöchentlich z.B. PV-Emissionshäuser gegründet werden – um auf der grünen Welle mitzuschwimmen. Die meisten dürften weder das Eigenkapital, noch eine solide Planung und möglicheweise die Absicht haben, das 20 Jahre durchzuziehen.
    Hier wird es noch riesige Massen an geschädigten Anlegern geben. Soll sich der Insolvenzverwalter oder Treuhänder darum kümmern.
    Ich rate jedem Berater, sich hier nicht blenden zu lassen. Es sich unsere Kunden, die wir dann kaputt gemacht haben.
    Lieber Finger weg und doppelt hingesehen.

    Kommentar von Alfred Lang — 24. Juli 2010 @ 11:12

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