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16. August 2010, 15:15
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Wölbern Invest fordert einheitliche Kriterien bei der Zertifizierung von Green Buildings

Nachhaltig errichtete Immobilien, sogenannte Green Buildings, liegen im Trend. Da sich die zahlreichen Zertifizierungsverfahren weltweit stark unterscheiden, ist eine Vergleichbarkeit der Objekte kaum möglich. „Anleger finden diese Vielfalt zu Recht oft verwirrend und wenig aussagekräftig für die Güte eines Immobilien-Investments“, kritisiert Wölbern-Invest-Vertriebsleiter Roman Menzel.

Greenbuilding Online-127x150 in Wölbern Invest fordert einheitliche Kriterien bei der Zertifizierung von Green Buildings

Zertifizierungen sollen die hochwertigen Immobilien klar kennzeichnen und Mietern und Investoren eine Einschätzung zur Gebäudequalität ermöglichen. Allerdings bestimmen derzeit viele verschiedene nationale Einzellösungen die Immobilien-Branche weltweit. Allein in Europa gibt es mehr als 12 verschiedene Zertifizierungs-Möglichkeiten für Immobilien, am bekanntesten sind die Bewertung nach BREEAM aus Großbritannien und hierzulande das DGNB-Siegel der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen oder der niederländische „Greencalc+“-Index. Nach diesem Standard ist auch das Objekt des Fonds “Holland 69” zertifiziert, der in einen Büroneubau im niederländischen Rotterdam investiert und seit Ende April im Vertrieb ist.

Das Problem besteht aus Sicht des Hamburger Initiators in einem Zertifizierungs-Wirrwarr: Während manche Zertifizierungen zahlreiche Parameter prüfen, würden andere nur einige wenige herausgreifen und mit ihren Bewertungen nur an der Oberfläche kratzen“, bemängelt Menzel. Ferner setzten die verschiedenen Bewertungssysteme bei unterschiedlichen Bau- und Planungsphasen einer Immobilie an und betrachteten verschiedene Kriterien. Ein Vergleich mehrerer Objekte sei so kaum möglich. Das beeinträchtige sowohl die Anleger bei der Auswahl ihres Investments, als auch die Mieter selbst: „Viele internationale Unternehmen haben strenge Corporate Governance- Vorgaben und mieten ausschließlich Gebäude nach dem Standard ihres Herkunftslandes. Darum sind manche Objekte gleich doppelt zertifiziert. Das ist kostenintensiv und wenig effizient“ so Menzel und begrüßt deshalb Bestrebungen zur weltweiten Vereinheitlichung der Zertifizierungsprozesse. (af)

Foto: Shutterstock

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