Anzeige
13. April 2011, 12:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DZAG: Institutionelle dominieren Zweitmarkthandel

Die Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) meldet für das erste Quartal 2011 einen Handelsumsatz mit Anteilen an geschlossenen Fonds von nominal rund 23,7 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorquartal bedeutet das eine Steigerung um gut 51 Prozent. Mehr als die Hälfte des Umsatz entfiel auf Zweitmarkt-Emissionshäuser.

Meschkatdzag-127x150 in DZAG: Institutionelle dominieren Zweitmarkthandel

Björn Meschkat

Die DZAG konnte eigenen Angaben zufolge ihr Handelsvolumen von rund 15,7 Millionen Euro im vierten Quartal 2010 auf rund 23,7 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 steigern. Im Fokus der Investoren hätten vor allem Immobilienbeteiligungen gestanden. Mit einem gehandelten Nominalkapital von 16,5 Millionen Euro entfielen zwei Drittel des Gesamthandels im ersten Quartal auf das Immobiliensegment. Im Vorquartal hatte ihr Anteil den DZAG-Angaben zufolge noch bei 7,5 Millionen Euro gelegen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2010 wurden bei dem Makler- und Handelshaus Immobilienbeteiligungen für insgesamt 23,1 Millionen Euro übertragen. Der Durchschnittskurs lag im ersten Quartal 2011 bei rund 105 Prozent. „Für die Absicherung gegen Inflation und aufgrund des hohen Werterhalts sind Immobilienfonds aktuell am Zweitmarkt stark nachgefragt. Das Kaufinteresse gerade an wirtschaftlich guten Beteiligungen übersteigt mittlerweile sogar deutlich das Angebot“, so DZAG-Vorstand Björn Meschkat.

Demgegenüber habe sich der Umsatz von Schiffsbeteiligungen rückläufig entwickelt: Er sank im Vergleichszeitraum von knapp acht auf 6,9 Millionen Euro. Der durchschnittliche Handelskurs für sank von 83,4 Prozent auf 71,7 Prozent.

Bei den Hanseaten dominieren die institutionellen Anleger das Geschäft: Stärkste Kraft sind weiterhin die Zweitmarkt-Emissionshäuser mit gut 53,3 Prozent (4. Quartal 2010: 50,47 Prozent). Die Gruppe der „sonstigen institutionellen Käufer“, zu denen die DZAG kleinere Fonds zählt, verdreifachten ihren Anteil im Vergleichszeitraum von 7,2 auf 21,81 Prozent. Knapp 24,9 Prozent machten private Anleger auf Käuferseite aus. (af)

Foto: DZAG

Anzeige

1 Kommentar

  1. […] für das erste Quartal 2011 einen Handelsumsatz mit Anteilen an geschlossenen Fonds von […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Allgemein dominieren, DZAG, Institutionelle, Zweitmarkthandel Heuschnupfen und […]

    Pingback von DZAG: Institutionelle dominieren Zweitmarkthandel | Mein besster Geldtipp — 13. April 2011 @ 13:04

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...