KGAL schickt Solar-Blind-Pool in den Vertrieb

Das Grünwalder Emissionshaus KGAL plant, mit dem neuen InfraClass Energie 6 ein Portfolio aus Fotovoltaikanlagen sofern diese umfassende Kriterien erfüllen. Die Investitionsschwerpunkte liegen in Deutschland und Italien, bis zu 30 Prozent des Volumens könnten in französische und spanische Anlagen fließen.

Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung bei KGAL
Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung bei KGAL

Wie der Initiator mitteilt, kämen als künftige Fondsobjekte nur solche Solaranlagen Betracht, die strenge Investitionskriterien erfüllen. Dazu zählen die Grünwalder, dass die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der staatlichen Einspeisevergütung erfüllt sind und eine Netzanschlusszusage des entsprechenden Netzbetreibers besteht. Zudem müssen müssten alle Genehmigungen und Rechte für Errichtung und Betrieb der Anlagen vorliegen oder zumindest die Voraussetzungen für die Erteilung einer solchen Genehmigung erfüllt sein. Ferner müsste sich mit den deutschen Anlagen eine Mindestrendite von 4,5 Prozent jährlich (nach Steuern) erzielen lassen, ein Prozent mehr müsste die italienischen Anlagen abwerfen können. Schliesslich darf die Fondsgesellschaft keinen Projektentwicklungsrisiken ausgesetzt werden.

Zwischen zehn und 100 Millionen Euro will die KGAL bei den Anlegern einwerben und die Investitionsvorhaben mit einem Fremdkapitalanteil von bis zu 75 Prozent umsetzen. Der Fonds soll planmäßig Ende nächsten Jahres geschlossen werden und ist bis dahin mit einer Platzierungsgarantie in Höhe von zehn Millionen Euro unterlegt. Der Initiator behält sich jedoch vor, den Platzierungszeitraum um ein Jahr zu verlängern. Die Mindestzeichnungssumme ist auf 10.000 Euro nebst fünf Prozent Agio festgesetzt.

Eigenen Angaben zufolge hat die KGAL seit dem Jahr 2005 mit ihren Solarfonds für private und institutionelle Anleger mehr als 930 Millionen Euro investiert. Insgesamt habe der Initiator 42 Solaranlagen in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien mit einer Gesamtleistung von rund 200 Megawatt Peak (MWp) erworben oder zumindest vorvertraglich gesichert. „Mit unserem Team von 18 Experten und einem hervorragenden Netzwerk an soliden Partnern konnten wir bisher neun Fonds im Bereich Photovoltaik konzipieren und erfolgreich platzieren. Darunter sechs Publikumsfonds, die bislang alle prognosegemäße oder über der Prognose liegende Ausschüttungen an die Investoren leisten konnten.“, sagt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL. (af)

Foto: KGAL

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