MPC nimmt Japan-Fonds aus dem Vertrieb

Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital stoppt bis auf Weiteres den Vertrieb seines Fonds „MPC Japan“. Als Grund gibt der Initiator die schrecklichen Nachrichten aus Japan an. Die weiteren wirtschaftlichen Folgen seien nicht abzusehen.

stopGleichzeitig teilt das Unternehmen mit, dass die Fondsobjekte in Hokkaido, Tokio, Tarumi, Hiroshima und Fukuoka nach aktuellem Kenntnisstand unbeschädigt seien. Auch die Gebäude auf den verpachteten Grundstücken in Fujisawa, Hyogo und Osaka blieben unversehrt.

Im Objekt in Ashikaga sei es dagegen zu kleineren Schäden gekommen, die laut MPC allerdings bereits behoben wurden. Der Großteil der Mieter habe heute bereits wieder die Geschäfte geöffnet, die übrigen werden ihre Geschäfte in den nächsten Tagen wieder eröffnen.

MPC hatte den Fonds im Oktober 2008 aufgelegt. Er investiert in Einzelhandels- und Entertainment-Immobilien an neun japanischen Standorten. Davon wurde in drei Fällen lediglich das Grundstück erworben und vermietet; die darauf stehenden Gebäude gehören den Mietern.

Das geplante  Investitionsvolumen beträgt 182 Millionen Euro, davon 66,5 Millionen Euro Emissionskapital. Weitere 6,3 Millionen Euro Eigenkapital steuern japanische Projektpartner bei. Zum aktuellen Platzierungsstand macht MPC keine Angaben.

Mitte 2010 brachte das Emissionshaus den Fonds als Spezial-Variante für Honorarberater in den Vertrieb. (hb)

Foto: Shutterstock

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