Anzeige
16. März 2012, 11:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Artprojekt sucht Mezzanine-Kapital für seinen ersten Wohnimmobilienfonds

Der Berliner Projektentwickler Artprojekt sucht Mezzanine-Kapitalanleger für Wohnimmobilien in der Metropolregion Berlin. Die ersten Investitionsobjekte des Fonds sind das Quartier „Nikolai Gärten“ in Potsdam und ein Stadtpalais in Berlin-Mitte.

Berlin-Mitte-127x150 in Artprojekt sucht Mezzanine-Kapital für seinen ersten Wohnimmobilienfonds

Animation des Potsdamer Quartiers "Nikolai Gärten" nach Fertigstellung des Bauvorhaben

Der eigenkapitalbasierte Artprojekt Wohnbaufonds Berlin-Potsdam hat ein prospektiertes Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro, das bei entsprechender Anlegerresonanz auf 20 Millionen Euro aufgestockt werden kann. Die Fondsgesellschaft soll sich konzeptionsgemäß über eine Laufzeit von fünf Jahren als typisch stille Gesellschafterin am Kommanditkapital mehrerer Projektgesellschaften der Artprojekt-Gruppe in Berlin beteiligen. Deren Geschäftszweck ist die Entwicklung, Errichtung oder Sanierung sowie der An- und Verkauf von Wohnimmobilien einschließlich der Grundstücke.

Anleger können ab 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio einsteigen und im Gegenzug durchschnittlich 13 Prozent der Einlage pro Jahr erhalten. Die Auszahlungen setzen sich aus einer Ausschüttung in Höhe von acht Prozent jährlich sowie einer zusätzlichen erfolgsabhängigen Vergütung von nachträglich fünf Prozent pro Jahr aus einer Gewinnbeteiligung zusammen.

Neben den beiden identifizierten Zielobjekten soll das Fondskapital in Wohnimmobilien guter und sehr guter Lagen der Hauptstadtregion investiert werden. In Frage kämen lediglich Neu- und Altbauprojekte der Artprojekt-Gruppe oder von Joint-Ventures, bei denen Artprojekt eine Beteiligung von mehr als 50 Prozent hält.

Das Initialobjekt »Nikolai Gärten« hat ein Projektvolumen von rund 22,5 Millionen Euro wird derzeit auf einem 6.400 Quadratmeter großen Grundstück in der barocken Innenstadt von Potsdam errichtet und soll bis zum Frühjahr 2014 fertig gestellt sein. Mit dem Verkauf der sehr grün und ruhig gelegenen 20 Townhouses und 21 Mehrgenerationen-Wohnungen wurde Anfang März 2012 bereits begonnen. Das zweite Bauvorhaben der Fondsgesellschaft ist ein Stadtpalais mit rund 7.000 Quadratmetern Wohnfläche, das auf einem Grundstück der Französischen Straße entstehen soll. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 37 Millionen Euro.

Weitere Beteiligungsprojekte stehen zwar noch nicht fest, für Investitionsentscheidungen gibt es jedoch klare Kriterien: „Wir setzen bei unseren Investments auch in Zukunft auf Top-Architektur in Spitzenlagen. Dies sind aus unserer Sicht vor allem sehr gute innerstädtische Berliner Lagen in den Bezirken Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Schöneberg, Prenzlauer Berg und Teile von Kreuzberg-Friedrichshain sowie gute Lagen in der Innenstadt von Potsdam“, sagt Artprojekt-Gründer und Geschäftsführer Thomas Hölzel. „Dazu haben wir bereits einige konkrete Projekte in der Prüfung. So verhandeln wir über ein Grundstück in einer Seitenstraße des Kurfürstendamms für eine mittelgroße, hochwertige Wohnanlage sowie über ein Grundstück in Berlin- Charlottenburg für ein Bauvorhaben mit rund 25 Wohnungen.“ Zukünftig seien laut Hölzel außerdem diejenigen Lagen interessant, die im Einzugsgebiet der großen Gewerbe- und Technologieansiedlungen liegen. Dazu zählt der Artprojekt-Chef den neuen Berliner Großflughafen sowie die bestehenden oder geplanten Technologie- und Wissenschaftsstandorte Adlershof und Tempelhof.  (af)

Animation: Artprojekt

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Systematischer Rechnungs-Check-up spart Kosten

Bei der Prüfung der Sozialversicherungsträger-Regresse fällt fast jede dritte Forderung durch, die auf dem Schreibtisch der Haftpflichtversicherer landet. Durch eine systematische und medizinisch fundierte Kontrolle können etwa zehn Prozent der ursprünglich geforderten Beträge eingespart werden. Gastbeitrag von Olav Skowronnek, Actineo

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...