30. November 2012, 15:18

MIG-Beteiligungsunternehmen Brain AG erhält Rekordfinanzierung

Die Venture-Capital-Fonds der MIG-Serie, die MP Beteiligungs GmbH (Family Office Putsch) und weitere Kapitalgeber investieren 60 Millionen Euro in die Brain AG. Dabei handelt es sich um eine Rekord-Finanzierung im Bereich der “weißen Biotechnologie” in Deutschland.

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Matthias Kromayer, MIG-Fonds

Aufsichtsrat und Vorstand der Brain AG haben sich einer Mitteilung des Biotechnologie-Unternehmens zufolge auf der letzten ordentlichen Aufsichtsratssitzung auf eine entsprechende Kapitalerhöhung verständigt. Die Finanzspritze soll eine der Grundlagen für die Umsetzung der verfolgten “Buy and Build”-Industrialisierungsstrategie schaffen. Ein kleinerer Teil des Mittelzuflusses dient laut der Brain-Mitteilung dem Ausbau der eigenen Technologieplattformen, die Gegenstand der beiden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Innovationsallianzen “NatLifE 2020″ (Entwicklung gesünderer Lebensmittel und Wirkkosmetika) sowie ”ZeroCarb FP” (Umwandlung kohlenstoffhaltiger, industrieller Abfallströme unter Verwendung von Mikroorganismen in Wertstoffe) sind.

“Mit der beschlossenen finanziellen Ausstattung werden wir in die Lage versetzt, die bereits begonnene Expansionsstrategie durch Akquisitionen und JointVentures mit Industriepartnern weiter auszuweiten. Unser Ziel ist es, ein bisher überwiegend in der Forschung und Entwicklung tätiges Biotechnologie-Unternehmen zu einem voll integrierten Industrieunternehmen zu entwickeln”, berichtet Dr. Holger Zinke, Vorsitzender des Vorstandes der Brain AG.

“Brain hat in den vergangenen Jahren ein Reihe innovativer Technologien und Produktkandidaten für künftige Anwendungen vor allem im industriellen Bereich entwickelt. Diese Entwicklung wurde mit Forschungszuschüssen, aus dem Cashflow der Auftragsforschung und vor allem mit den Eigenkapitalmitteln der MIG-Fonds finanziert. Viele Projekte haben mittlerweile einen solch hohen Reifegrad erreicht, dass sie jetzt in industrielle Anwendungen überführt werden können. Diese kann Brain nicht aus bestehenden Mitteln realisieren, sondern wird dafür im Rahmen der Buy & Build-Strategie fehlende Komponenten entweder zukaufen oder aufbauen. Beides benötigt Eigenkapital, in einigen Fällen auch Fremdkapital. MIG begrüßt die Strategie außerordentlich und sieht eine große Chance, durch die Industrialisierung den bisher eher in den Technologien liegenden Wert der Brain in für den Kapitalmarkt und potentielle Käufer fassbare Produktwerte zu überführen. Deshalb hat MIG in Aussicht gestellt, sich an der beschlossenen Kapitalerhöhung zu beteiligen”, kommentiert MIG-Vorstand Dr. Matthias Kromayer das Engagement. Zeitpunkt und Umfang der MIG-Fonds-Beteiligungen stünden aber noch nicht endgültig fest. “Die geplanten Akquisitionen und Industriepartnerschaften werden jeweils dann veröffentlicht, wenn sie abgeschlossen sind”, so Kromayer.

Alfred Wieder, dessen Alfred Wieder AG (AWAG) die MIG-Fonds exklusiv vertreibt bricht die Konsequenzen auf den Anleger herunter: “Jetzt liegt es an uns beziehungsweise an jedem einzelnen Vermögensberater und Finanzdienstleister, wie hoch der MIG Fonds 13 Anteil an der beschlossenen Kapitalerhöhung sein wird. Für Privatanleger ist es eine einmalige Chance, an dieser einzigartigen Entwicklung teilhaben zu können. (te)

Foto: Shutterstock 


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3 Kommentare

  1. Hey Karl, jag tror inte att du ökar på risken att dina barn blir mobbade genom att publicera fina minnen på en blogg, du kan inte orsaka eller skydda ditt barn från mobbning på det viset, hur välvilligt du så klart än menar.
    sammy dress http://www.sammydress.cc

    Kommentar von sammy dress — 31. Januar 2015 @ 08:35

  2. Jaja…die Einsteigertarife waren an allem schuld :) Es war doch schon vor Jahren abzusehen, dass das Prinzip Leute billig in die PKV zu locken, damit sie später bessere Tarife wählen, einfach nicht funktionieren kann. Ich kenne selbst einige “Selbstständige”, die ohne zu überlegen sofort in die PKV gegangen sind, weils da “nur” 120 Euro gekostet hat….Die Marktbereinigung tut der Branche gut aber ich bezweifle, ob die Vollversicherungen auf Dauer noch tragbar sind…das Geschäft liegt ganz klar in den Zusatzpolicen.

    Kommentar von Hr. Meier — 31. Januar 2015 @ 03:03

  3. Da dreht sich bei mir der Magen um, wenn ich das lese “Herr Franken von der DVAG”…die Fehlverhalte und Exzesse einzelener Marktteilnehmer”..bitte an der Stelle mal Selbstkritik üben…vielen Dank.
    Was dieser Artikel verschweigt.. die Generation “Y”, wünscht sich Sicherheit und eine finanzielle Basis nach dem Studium…das bietet eine selbständige Tätigkeit nicht. Nach dem Studium fängt man in der Regel bei “null”auf dem Konto an zu arbeiten. Und woher also das erste Geld verdienen? Richtig VERKAUFEN!!! Ein Null auf dem Konto zwingt zum Verkaufen, “Beratung” wird da Nebensache, und das hilft der Branche leider nicht, ihr Image zu verbessern… wenn man nur das kurzfristige Wachstum im Blick hat, blockiert das beim Umdenken.

    Kommentar von Tom Bein — 30. Januar 2015 @ 15:17

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