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23. August 2012, 12:07
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„Unser Investmentfonds-Ansatz überzeugt“

Vor vier Wochen startete MCE Schiffskapital den Vertrieb der baugleichen Zweitmarktfonds MCE 09 und 10 Sternenflotte Flex. Im Interview erläutert Vorstand Nikolas H. Dierkes, wie er ein breit diversifiziertes Portfolio aus Anteilen an Schiffsbeteiligungen aufbauen will.

Dierkes Neu-126x150 in „Unser Investmentfonds-Ansatz überzeugt“

Nikolas H. Dierkes

Cash.: Wie ist die Resonanz der Anleger auf Ihre beiden Schiffsbeteiligungsangebote, von denen der Fondszwillingsbruder Nummer zehn exklusiv von den Beratern der Rosenheimer IC Consulting vertrieben wird?

Dierkes: Überaus positiv. Am 23. August 2012 betrug der Platzierungsstand der Fonds 3,5 beziehungsweise 3,2 Millionen Euro.

Cash.: Ist es leichter, Zweitmarktbeteiligungen zu vertreiben als Kapital für Schiffsfonds auf dem Erstmarkt einzusammeln?

Dierkes: Bei den aktuellen MCE-Offerten handelt es sich um Portfoliofonds, die auf dem „Investmentfonds-Prinzip“ aufbauen. Die Fonds bündeln das Kapital vieler Anleger und investieren es in eine Vielzahl von Schiffsgesellschaften. So profitiert der Anleger zum einen von der wirtschaftlichen Entwicklung aller im Fonds enthaltenen Schiffe und zum anderen besteht im Vergleich zu der Beteiligung an einer klassischen Einschiffsgesellschaft eine breitere Streuung des Risikos. Ein Totalverlust des Kapitals ist bei unseren Portfoliofonds daher nahezu ausgeschlossen.

Cash.: Investmentfonds werden mehrheitlich aktiv gemanagt. Wie ist das bei Ihnen?

Dierkes: Praktisch genauso: Unsere Fondsmanager entscheiden auf der Grundlage eingehender Analysen, welche Beteiligungen an Schiffsgesellschaften wann und in welchem Umfang erworben oder veräußert werden, um starke Märkte effizient zu nutzen und Marktschwächen abzufangen. Das Kapital der Anleger ist so immer möglichst gewinnbringend investiert und Risiken werden bestmöglich vermieden.

Cash.: Wie wählen Sie die Schiffsbeteiligungen aus, die den Weg ins Portfolio schaffen?

Dierkes: Bei der Fondsauswahl greifen wir auf die hauseigene Datenbank zurück, in der gut 15.000 Datensätze zu mehr als 1.700 Schiffen gespeichert sind. So lassen sich zu jeder Zeit die Ertragsaussichten, der angemessene Einkaufspreis und ein attraktiver Verkaufspreis eines Fondsanteils ermitteln.

Cash.: Schwebt Ihnen bereits eine Aufteilung nach Schifffahrtssegmenten für die Zusammensetzung der Sternenflotte vor?

Dierkes: Aktuell liegt unser Investitionsfokus auf Containerschiffen mit über 4.000 Containerstellplätzen, die über eine langfristige Beschäftigung verfügen. In diesem Segment sehen wir derzeit die solidesten Fonds mit den besten Wachstumsperspektiven. Abhängig von der Entwicklung des Marktes und des einzelnen Schiffes wollen wir auch Anteile an Bulkern und Tankern erwerben.

Cash.: Welche Kanäle nutzen Sie für den Ankauf der Schiffsfonds?

Dierkes: Klassische Zweitmarkt-Plattformen wie beispielsweise die Fondsbörse Deutschland bieten ein breites Angebot. Allerdings bekommen wir häufig Anfragen von Privatanlegern und Beratern, die Anteile direkt verkaufen möchten. Daneben können wir aufgrund der Höhe des von uns verwalteten Kapitals auch attraktive Anlagemöglichkeiten wahrnehmen, die nur wenigen Großanlegern vorbehalten sind.

Cash.: Wie tragen Sie dem Zusatz „Flex“ im Fondsnamen Rechnung?

Dierkes: Wir greifen das Bedürfnis der Anleger nach Flexibilität auf. Wer sich nicht über die gesamte Fondslaufzeit binden will, kann gegen eine Gebühr von fünf Prozent der Zeichnungssumme ein quartalsweises Rückgaberecht im Vertrag festschreiben lassen. Besonders sicherheitsorientierte Anleger erhalten auf Wunsch eine Kapitalgarantie zum Laufzeitende. Daneben steht eine Beitrittsvariante zur Wahl, bei der die Erträge thesauriert werden.

Foto: MCE Schiffskapital

Interview: Andreas Friedemann, Cash.

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