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16. Oktober 2012, 16:17
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Lacuna bietet dritten Teil des Windparks Trogen den Anwohnern an

Der Regensburger Initiator Lacuna bietet exklusiv über die Sparkasse Hochfranken den Fonds Windpark Trogen 2 an. Dadurch sollen sich Bürger aus der Region an dem dritten von fünf Teilprojekten des größten Windparks Bayerns beteiligen können.

Hartauer Lacuna Online-127x150 in Lacuna bietet dritten Teil des Windparks Trogen den Anwohnern an

Thomas Hartauer, Vorstand der Lacuna AG

Investitionsobjekte der Bürgerwindbeteiligung sind fünf Windräder des Typs ENERCON E-101, die ab Herbst 2013 eine Gesamtleistung von 15 Megawatt pro Jahr zur Produktion des grünen Stroms erzeugen sollen. Thomas Hartauer, Vorstand der Lacuna AG, ist von dem Konzept der Bürgerwindbeteiligung überzeugt: „Nach dem Grundsatz ‚Gut für die Region’ entstand mit dem Windpark Trogen 2 ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept, das eine hohe Akzeptanz seitens der lokalen Bevölkerung erfährt“. Deutschlandweit setzten daher neben der Region Hof immer mehr Kommunen auf die Realisierung von Bürgerwindparks. „Trogen 2 leistet vor diesem Hintergrund auf mehreren Ebenen einen wesentlichen Beitrag zur beschlossenen Energiewende“, betont Werner Engelhardt, Gründer der Fronteris-Gruppe, die an der finanziellen und technischen Umsetzung mitgewirkt hat.

Das gelte vor allem für Projekte, die dort entstehen, wo derzeit eine Versorgungsproblematik besteht. Die sieht der Initiator auch in Bayern, das bundesweit den zweithöchsten Energieverbrauch aufweist. Denn durch die bislang fehlenden Nord-Süd-Stromtrassen kann der in Norddeutschland erzeugte Strom nur unzureichend in den Süden transportiert werden. „Da Gemeinden mit einer Bürgerwindbeteiligung den eigenen Energiebedarf nachhaltig decken können, leisten Projekte wie Trogen 2 einen erkennbaren Beitrag zum Gelingen der Energiewende“, so Hartauer weiter. Positiver Nebeneffekt für die Kommunen sei, dass 70 Prozent der gezahlten Gewerbesteuer am Standort verbleiben würden.

Rund 7,9 Millionen Euro will er bei Anlegern einsammeln, die sich ab 10.000 Euro beteiligen können. Bis zum Ende des Prognosezeitraums im Jahr 2033 wird ihnen eine Gesamtausschüttung in Höhe von 220 Prozent der Einlage in Aussicht gestellt. (af)

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