Anzeige
13. November 2013, 19:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Infinus-Razzia: Future Business und Prosavus stellen Insolvenzantrag

Die zur Dresdner Infinus-Gruppe gehörenden Unternehmen Future Business und Prosavus haben beide einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Eine ordnungsgemäße Weiterführung des Geschäftsbetriebes sei nicht mehr gegeben, so die Unternehmen.

Infinus-Razzia: Future Business und Prosavus stellen Insolvenzantrag

Infolge der Ermittlungen gegen die Infius-Gruppe haben beide Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Der Finanzkonzern Future Business kGaA und das Emissionshaus Prosavus AG sind zwei der wichtigsten Firmen der Infinus-Gruppe. Die Unternehmen begründen den Antrag damit, dass von Seiten der Staatsanwaltschaft im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens sämtliche Vermögenswerte und alle Geschäftskonten beschlagnahmt sowie handelnde Personen in Untersuchungshaft genommen wurden.

Insolvenzantrag wird noch diese Woche geprüft

Nach dem derzeitigen Sachstand sei somit eine ordnungsgemäße Weiterführung der Gesellschaft nicht mehr gewährleistet, heißt es in der Unternehmensmitteilungen. Daher habe man sich im Interesse aller Anleger und Gläubiger für ein geordnetes Verfahren entschlossen und einen Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht Dresden eingereicht. Über den Antrag werde voraussichtlich noch im Laufe dieser Woche entschieden.

Gegen Infinus wird wegen Betrugsverdachts ermittelt. Infinus wird vorgeworfen, falsche Angaben zu Emittenten gemacht zu haben. Beamte der Staatsanwaltschaft Dresden und des Landeskriminalamts Sachsen hatten im Zuge einer Razzia am 5. November die Geschäftsräume von rund 30 Firmen sowie Privaträume in Dresden, Stuttgart, in der Nähe von Köln, Frankfurt, Traunstein sowie in Salzburg/Österreich untersucht. Acht Beschuldigte wurden festgenommen. Die Infinus-Gruppe bezeichnet die Vorwürfe als haltlos. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

3 Kommentare

  1. Bei Scoredex/Gomopa wurden beide Unternehmen hochgelobt!! Nun weiß man mehr 😉

    Kommentar von Vertriebsass — 29. November 2013 @ 08:46

  2. Das wäre der Hammer, wenn sich die Vorwürfe NICHT erhärten…

    Kommentar von Wesseling — 15. November 2013 @ 22:09

  3. Das wäre echt schade wenn sich die Vorwürfe erhärten…

    Kommentar von Jan Lanc — 15. November 2013 @ 11:54

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...