Anzeige
29. August 2013, 16:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Sinnvolle Ergänzung”

Unter dem Dach der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Hamburg Asset Management HAM GmbH bündeln die Hesse Newman Capital AG und die HEH Hamburger EmissionsHaus GmbH & Cie. KG künftig ihre Aktivitäten.

Hesse Newman-Vorstand und HAM-Geschäftsführer Marc Drießen spricht mit Cash. über die Tragweite der Kooperation und wann die ersten Produkte auf den Markt kommen.

Marc Driessen Nah 02-256x300 in Sinnvolle Ergänzung

Marc Drießen, Vorstand, Hesse Newman Capital

Wieso haben Sie sich beim Schritt in die neue KAGB-Welt für die Auflegung einer gemeinsamen KVG entschieden?

Drießen: Wir finden, HEH und Hesse Newman passen gut zueinander. Als Spezialisten in unseren Assetklassen haben wir uns durch eine gute Performance einen Namen gemacht. So wie alle Flugzeugfonds von HEH haben alle unsere geschlossenen Immobilienfonds bisher zu 100 Prozent prospektgemäß ausgezahlt.

Warum haben Sie darüber hinaus auch die Vertriebsaktivitäten beider Häuser gebündelt? Wie viele Mitarbeiter sind dort angesiedelt?

Auch hier ergänzen sich unsere Häuser optimal. Unsere Produkte und auch die Vertriebspartnerkreise sind komplementär. Eine gute Basis für eine noch bessere Marktdurchdringung. Zukünftig werden unsere dann zusammen sieben Mitarbeiter im Vertrieb unter einem Dach – der neuen HHCP Hamburg Capital Partners – arbeiten und gemeinsam Produkte beider Häuser anbieten.

Wann ist voraussichtlich mit einer Zulassung Ihrer KVG zu rechnen?

Da der Prozess nach der Einreichung nicht mehr in unserer Hand liegt und es keine Erfahrungswerte gibt, lässt sich das aus heutiger Sicht leider nicht verlässlich einschätzen.

Wann und in welchen Bereichen planen Sie die ersten AIFs auf den Markt zu bringen?

Derzeit platzieren wir noch die Fonds Hesse Newman Classic Value vier und acht. HEH bereitet gerade einen neuen Flugzeugfonds vor. Beides fällt unter die Übergangsregelung. Danach werden wir voraussichtlich mit neuen Fonds antreten.

Welche Strategie gibt es für die Bereiche von Hesse Newman Capital und HEH Hamburger Emissionshaus, die nicht unter die gemeinsame KVG fallen?

Das Asset Management sowie die Anlegerbetreuung der Häuser bleiben getrennt erhalten – genauso wie die jeweilige Marke. So bündeln wir die Kräfte, wo ein Zusammengehen sinnvoll ist, und erhalten gleichzeitig die Unternehmens- und Produktstrategie der beiden Häuser eigenständig.

Welches Potenzial sehen Sie generell für die früheren Anbieter geschlossener Fonds in der neuen KAGB-Welt?

Der Gesetzgeber hat am 22. Juli eine Zeitenwende für unsere Branche eingeläutet: Das neue KAGB (Kapitalanlagegesetzbuch) stellt deutlich strengere Regeln und Anforderungen an Anbieter, Fondsmanager und ihre Produktkommunikation. Das schafft noch mehr Transparenz. Sachwertbeteiligungen sind nunmehr als voll reguliertes und beaufsichtigtes Produkt auf Augenhöhe mit offenen Fonds und anderen Finanzinstrumenten.

Darin liegt eine große Chance. Leichter wird es jedoch nicht für uns. Die Regulierung macht unser Geschäft aufwändiger und auch kostenintensiver. Eine Kooperation ist daher hier für uns die naheliegende Entscheidung gewesen. Vor allem sind wir überzeugt, dass unsere Kooperation mit HEH zusätzliche Absatzchancen birgt.

Interview: Markus Hofelich

Foto: Hesse Newman Capital AG

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...