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21. März 2013, 08:45
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Aquila vertreibt Wasserkraftfonds auch in Österreich

Anleger in Österreich können sich seit Mitte März 2013 ebenfalls an dem Fonds Hydropower Invest IV des Hamburger Emissionshauses Aquila Capital beteiligen. Sie investieren damit in fünf türkische Laufwasserkraftwerke, die  seit dem Jahr 2011 an das dortige Stromnetz angeschlossen sind.

Wasserkraft-255x300 in Aquila vertreibt Wasserkraftfonds auch in Österreich   Da die Anlagen bereits in das Stromnetz einspeisen, entfielen nicht nur die Projektentwicklungsrisiken, auch sonst sei das Investitionsvorhaben in der Türkei genauso sicher wie an einem deutschen oder österreichischen Standort – nur rentabler, meint Aquila-Capital-Geschäftsführer Axel Stiehler. Der produzierte Strom kann zum staatlich garantierten Einspeisetarif in Höhe von 7,3 US-Cent pro Kilowattstunde oder zum Marktpreis verkauft werden, wodurch deutlich höhere Renditen erzielt werden könnten. „In der Türkei liegen die Strompreise seit Einführung des dortigen Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2005 meist oberhalb der staatlichen Vergütung“, erläutert Stiehler.

Die Abnahme des produzierten Stroms werde dadurch gesichert, dass die Türkei eine immense Binnennachfrage nach Strom hat. Aktuell müssten rund 80 Prozent der benötigten Energierohstoffe importiert werden, um den Bedarf zu decken – und die Nachfrage nach Energie wird aufgrund des Wirtschaftswachstums weiter steigen.

Die am nördlichen Euphrat im Nordosten gelegenen Anlagen verfügen über eine installierte Leistung von jeweils bis zu zehnMegawatt (MW). „Wasserkraft ist die effizienteste Art der Energieerzeugung. Sie verfügt über einen Wirkungsgrad von 90 bis 95 Prozent, das heißt, dass die erzeugte Energie fast vollständig in den Stromnetzen ankommt. Noch dazu ist die Technik bewährt. Da wir bereits seit vielen Jahren den Markt sondieren, konnten wir einen günstigen Kaufpreisfaktor von 9,56 für die Projekte des Wasserkraftfonds erzielen, was die Rentabilität zusätzlich stärkt“, betont Stiehler.

Anlegern, die sich ab 15.000 Euro plus Agio beteiliegen können, stellt er über den zehnjährigen Prognosezeitraum einen Gesamtmittelrückfluss 195 Prozent in Aussicht. „In Westeuropa verfügen vergleichbare Anlagen über ein deutlich niedrigeres Renditepotenzial“, so Stiehler. Zwischen zehn und 50 Millionen Euro wollen die Hanseaten bis Ende August 2013 platzieren. Als Kalkulationsgrundlage diente den Fondskonzeptionären ein Volumen von 22,95 Millionen Euro. (af)

Foto: Shutterstock

 

 

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